Belakowitsch-Jenewein zum Weltfrauentag: Gesundheitspolitischen Amoklauf der Bundesregierung stoppen!

Brustkrebsvorsorge wird nicht mehr finanziert - aber die selbsternannten Frauenrechtler feiern sich heute gegenseitig ab!

Wien, 08.03.2014 (OTS/FPD) - Heute werden sich wieder die selbsternannte Frauenrechtlerinnen gegenseitig auf die Schultern klopfen, gebetsmühlenartig wiederholen welch großartige Leistungen Frauen leisten, wie wichtig es wäre endlich die Gehaltsschere zu schließen, wie notwendig es ist, Frauen in Aufsichtsräte zu setzen um auch ihre Leistungen zu honorieren und dabei werde auch nicht vergessen, auf so sinnentleerten Errungenschaften wie beispielsweise die "Töchter" in der Bundeshymne zu verweisen. Mit keinem Wort wird wohl von diesen Damen und Herren, natürlich auch nicht von Gesundheitsminister Stöger erwähnt werden, dass seit 1. Jänner 2014 die Mammographie als eine der wichtigsten präventiven Untersuchungen für Frauen unter vierzig und Frauen über siebzig Jahren nicht mehr zu Verfügung steht. Ganz offensichtlich sind diese Altersgruppen für den Gesundheitsminister es nicht Wert, ihre Brust vorsorglich untersuchen zu lassen, so heute die Gesundheitssprecherin der FPÖ, NAbg. Dr. Dagmar Belakowitsch-Jenewein

Obwohl ein Viertel aller Brustkrebspatientinnen in die Altersklasse über siebzig fallen, wird diese Gruppe schlicht und einfach ausgeschlossen oder darf erst zur Mammographie, wenn vom behandelnden Frauenarzt bereits ein Knoten ertastet wurde. Diese Verordnung des sozialistischen Gesundheitsministers ist mehr als zynisch, denn schon heute werden Tumore gerade bei älteren Frauen nicht im Anfangsstadium entdeckt. Anstatt dem entgegen zu wirken und damit auch die Heilungschancen zu erhöhen, hat sich der Gesundheitsminister offensichtlich das Ziel gesetzt, die Mortalität dieser Altersgruppe zu erhöhen. Anders kann sein Zynismus, mit dem er diese Verschlechterung auch noch als frauengesundheitspolitischen Erfolg anpreist, nicht interpretiert werden, so Dr. Belakowitsch-Jenewein.

Ich fordere daher alle Frauenpolitiker, die auch nur einen Funken ihrer selbsternannten Tätigkeit ernst nehmen, auf, gemeinsam dafür zu sorgen, dass alle Frauen jederzeit eine Vorsorgeuntersuchung ihrer Brust vornehmen dürfen. Dies wäre nicht nur im Sinne der Prävention und der Gesundheit der Frauen - in einem entwickelten Sozialstaat sollte dies eine Selbstverständlichkeit sein. Hier wären die Damen und Herrn Frauenpolitiker gefordert, so Dr. Dagmar Belakowitsch-Jenewein abschließend. (Schluss)

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