FP-Seidl: Bürgerversammlung in der Leopoldstadt zu Praterstern und Co. am Montag

Endlich Mitspracherecht für die Bevölkerung des 2. Bezirks

Wien (OTS/fpd) - Am Montag, den 10.3.2014 ab 19.30 Uhr findet eine von der FPÖ-Leopoldstadt beantragte Bürgerversammlung zu den Themen Praterstern, Venediger Au und Stuwerviertel in der Wohlmutstraße 22 (Fachhochschule des bfi Wien) statt, kündigt heute der Bezirksparteiobmann der FPÖ-Leopoldstadt, LAbg. Wolfang Seidl an.

Der Praterstern verkommt mehr und mehr zu einem Ort der Schande. 130.000 Personen frequentieren diesen täglich. Dort tummeln sich leider noch immer Betrunkene, Halbstarke und Obdachlose, die schnorren, pöbeln, Schlägereien anzetteln und so anständige Leute verschrecken. Sobald es wärmer wird, werden sich die Probleme noch weiter verstärken. Allein im ersten Halbjahr 2013 gab es unglaubliche 941Polizeieinsätze. Die WEGA musste 19 Mal ausrücken. Trotzdem will man die direkt am Praterstern gelegene Polizeiinspektion schließen bzw. auf die eher ruhige Lassallestraße verlegen. "Wir fordern daher weiterhin ein Platz- und Alkoholverbot für diese Klientel. Bezirksvorsteher Hora hat angekündigt, mit den Geschäftsleuten am und um den Praterstern über ein freiwilliges Alkoholverbot zu reden. Es wäre interessant, was seine "Gespräche" ergeben haben, denn erfahren haben wir bis dato nichts", so Seidl, der sich für den Erhalt der PI Praterstern ausspricht.

Die Venediger Au, zwischen Praterstern und Stuwerviertel gelegen, ist mittlerweile zu einem Drogenumschlagplatz verkommen. Überall liegen Drogenutensilien herum. Der Praterstern mit seinen dubiosen Gestalten breitet sich demnach aus. Wir fordern ein hartes Durchgreifen gegen Drogendealer, strengere Gesetze und die sofortige Abschiebung ausländischer Rauschgifthändler.

Illegale Prostitution findet nach wie vor im Stuwerviertel statt. Berechtigterweise haben es die Anrainer endgültig satt in einem Freiluftpuff zu wohnen. Auch fährt SP-Kubiks "Geisterbus" der Linie 82A weiterhin leer durchs dirnengeplagte Stuwerviertel. Als wäre das nicht genug, verschwindet fast täglich ein Parkplatz. Doch das Kurven auf der Suche nach einem solchen gestaltet sich nicht nur wegen der akuten Parklatznot schwierig, sondern auch wegen dem Einbahnzirkus, den man im Stuwerviertel als "Prostitutions- und Freierabwehr" vorgenommen hat. Seidl fordert in diesem Zusammenhang ein Verbot der Straßenprostitution und konsequentes Vorgehen gegen das illegale Anschaffen im Stuwerviertel, um dem Problem endlich Herr zu werden.

"Die Leopoldstädterinnen und Leopoldstädter sind herzlich eingeladen, an der Versammlung am Montag teilzunehmen und mit zu diskutieren, mit dem Ziel, die Probleme des 2. Bezirks am Schopf zu packen und Lösungen zu finden, damit die Leopoldstadt wieder lebenswert wird. Gemeinsam können wir den notwendigen Druck ausüben, um BV Hora endlich zum Arbeiten zu zwingen", schließt Seidl. (Schluss) hn

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