Stronach/Franz: Schleusen zum Arbeitsmarkt nicht unbedacht öffnen

Beschleunigung der Asylverfahren bringt Mehrwert

Wien (OTS) - "Als unfair gegenüber den österreichischen Arbeitnehmern", bezeichnet der Team Stronach Abgeordnete Marcus Franz den Vorschlag von AMS-Vorstand Johannes Kopf, Asylwerbern vor Ablauf des Asylverfahrens eine Arbeitserlaubnis zu erteilen. "Es ist unvernünftig, einer Person die Arbeitserlaubnis zu erteilen, ohne zu wissen, wer sie ist und, welche beruflichen Qualifikationen sie hat", erklärt Franz. Es gehe hier um die Chancengleichheit, die österreichischen Arbeitnehmer und Arbeitssuchenden dürften nicht benachteiligt werden.

"Ein 6-monatiger Aufenthalt allein kann kein Kriterium für die Zulassung zum Arbeitsmarkt sein - nicht nur im Hinblick auf die angespannte Jobsituation, sondern auch aufgrund des massiven Anstiegs von Asylbetrug", gibt Franz zu Bedenken. Vielmehr gelte es in die Beschleunigung der Asylverfahren zu investieren. Das bringe letztlich einen Mehrwert für die heimische Wirtschaft, so Franz. "Es gibt viele qualifizierte Leute unter den Asylwerbern, die die heimische Industrie dringend benötigt. Umso schneller die Asylverfahren beendet sind, umso früher stehen diese zur Verfügung", weist Franz auf die Chancen der Zuwanderung hin.

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