Wer wehr- und hilflos ist, hat in Verhandlungen einen schweren Stand.

Haben Mächtige das alleinige Recht?

Wien (OTS) - Die derzeitige Situation in der Ukraine erinnert fatal an das Jahr 1968, wo die damalige Sowjetunion den Staat Tschechoslowakei besetzte und "der Westen" eigentlich nur zusehen konnten.
Was haben die Staaten der heutigen EU daraus gelernt?
Offensichtlich nichts. Denn man hat mit aller Konsequenz daran gearbeitet, die militärisch relevanten Kapazitäten ab- und in Fragen der "wirtschaftlichen Landesverteidigung" statt Unabhängigkeiten Abhängigkeiten aufzubauen.

Dafür muss die Bevölkerung der Ukraine jetzt bezahlen, weil ein Staat ausschließlich seine Interessen schamlos, brutal und ungefährdet durchsetzen kann. Ein klarer Bruch des Völkerrechtes und eindeutiger Verträge, für deren Einhaltung namhafte westliche Staaten sogar Garantien abgegeben haben! Ein Bruch internationaler Verträge durch ein ständiges Mitglied des UN-Sicherheitsrates, das sogar ein Vetorecht hat. Und die Staatengemeinschaft sieht hilflos zu, während "schwache" Staaten für ähnliche Aktivitäten als "Schurkenstaaten" bezeichnet gnadenlos zur Verantwortung gezogen werden.

Heute die Bevölkerung der Ukraine. Morgen?

Die IGBO fordert daher neuerlich ein sofortiges Überdenken der das Bundesheer betreffenden "Sparmaßnahmen" und absolute Seriosität in der Wahrnehmung der Sicherheitsinteressen unserer Republik aber auch Europas!

Die "Wiederbelebung" der umfassenden Landesverteidigung ist für uns zwingend erforderlich. Autarkie durch Bevorratung statt durch einen zufällig "warmen Winter" muss die Devise sein!

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Obmann Obst i.R. Dr. Siegfried ALBEL, MSD MSc;
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