Leitl zu Impulspaket: Konjunktur stärken, Betriebe entlasten

Wachstumsfördernde Maßnahmen rasch umsetzen und ausbauen

Wien (OTS/PWK132) - "Das heute von den Ministern Mitterlehner und Hundstorfer vorgelegte Maßnahmenpaket weist den Weg in die richtige Richtung", betonte Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl. "Wir freuen uns, dass teils langjährige Forderungen der Wirtschaft von der Bundesregierung aufgegriffen werden - im Sinne der Wettbewerbsfähigkeit und der Beschäftigungsförderungen unseres Landes", so Leitl.

Ein Eckpfeiler sei die nun von der Regierung beschlossene Lohnnebenkostensenkung um 200 Millionen Euro per anno. Wesentliche Ansatzpunkte sind für Leitl aber auch Erleichterungen bei der Unternehmensfinanzierung durch die Förderbank aws - etwa durch zinsgünstige Kredite und Garantien - sowie das Arbeitsmarktpaket, das vor allem die Wiedereingliederung älterer Arbeitnehmer in den Arbeitsmarkt beschleunigen soll.

Auch mit der Entbürokratisierung des Arbeitsrechtes in Richtung flexiblere Arbeitszeiten nimmt die Bundesregierung jetzt eine Kernforderung der Wirtschaft auf.

"Mit diesen Maßnahmen werden viele Impulse in Richtung Wachstum und Beschäftigung gesetzt. Jetzt müssen diese rasch umgesetzt und ausgebaut werden", unterstreicht Leitl und verweist auf das gestern, Mittwoch, vorgestellte "Fünf-Punkte-Wachstumsprogramm": Neben der Steigerung der Kaufkraft und damit einer weiteren Senkung der Lohnnebenkosten fordert der WKÖ-Präsident die vorzeitige Abschreibung für innovative Investitionen, weitere Erleichterungen bei der Unternehmensfinanzierung, verstärkte Export-Förderung und ein klares Bekenntnis zu effizienten Energien mit Augenmaß.

"Die Wirtschaft bekennt sich ganz klar zur Budgetsanierung. Doch nicht mit weiteren Steuern, sondern durch Wachstum - also durch effiziente, nachhaltige Strukturreformen, Entbürokratisierung und wirksamen Maßnahmen zur Ankurbelung von Konjunktur und Beschäftigung. Nur durch Entlastung der Unternehmen kann es gelingen, unseren Wohlstand zu halten und Beschäftigung zu fördern. Denn sie sind es, die Arbeitsplätze im Land schaffen". (PM)

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