Erfolgreiche Grundsteinlegung für ArbeitnehmerInnen-Zentrum St. Pölten

AKNÖ-Präsident Wieser und Bürgermeister Stadler setzen Zeichen der hervorragenden Kooperation

Wien (OTS/AKNÖ) - "2016 eröffnen wir hier gemeinsam das ArbeitnehmerInnen-Zentrum Niederösterreich, 2016 ist St. Pölten endgültig die Hauptstadt der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer", erklärt AKNÖ-Präsident Markus Wieser bei der heutigen Grundsteinlegung für den Neubau der Zentrale von AK und ÖGB in der Herzogenburger Straße in St. Pölten. Bürgermeister Mag. Matthias Stadler freut sich über den massiven Impuls in der Stadtentwicklung, den er durch das moderne Zentrum in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof sieht.

"Wir errichten hier das Kompetenzzentrum für die ArbeitnehmerInnen", erklärte Präsident Wieser. Er betonte, dass die Niederösterreichische Arbeiterkammer schon jetzt mit ihren Serviceangeboten höchst erfolgreich sei, dass aber Service und Interessenvertretung am neuen Standort unterstützt durch neue Technologien noch stärker ausgebaut werden können. Wieser bedankte sich für die große Unterstützung, die AK und ÖGB durch die Stadt St. Pölten erhalten. Das neuerrichtete ArbeitnehmerInnen-Zentrum von AK und ÖGB soll ein fester Bestandteil im Leben der St. Pöltner werden. Besonders betonte der Präsident seine Schwerpunkte in der Jugendarbeit und wie positiv er die Nähe zum St. Pöltner Jugendzentrum Steppenwolf und der Kulturhalle frei:raum sieht: "Da werden wir vieles gemeinsam planen und erreichen". Symbolträchtig nannte er das Übersiedelungsdatum 2016 -dem Jubiläumsjahr anlässlich des 150.Geburtstag von Ferdinand Hanusch. Dieser hatte als Sozialminister die Gründung der Arbeiterkammern erreicht, "das ist für uns ein wichtiges Symbol für starke und unabhängige Arbeitnehmervertretung." Der Präsident erinnerte damit daran, dass eine starke AK keine Selbverständlichkeit sei und betonte die Wichtigkeit der bevorstehende AK-Wahl zur Stärkung dieser wichtigen Institution.

Bürgermeister Mag. Matthias Stadler hob anlässlich der Grundsteinlegung hervor: "Die Landeshauptstadt St. Pölten profitiert vom Neubau der Arbeiterkammer NÖ-Zentrale in mehrfacher Weise: Zuerst wird mit diesem Bauprojekt ein wesentlicher städtebaulicher Akzent in diesem Stadtteil gesetzt. Weiters entstehen hier Büros für rund 350 Bedienstete und das wird sich schon in naher Zukunft in vielen Bereichen der Stadt positiv auswirken, etwa für die Gastronomie oder die Kaufleute. Für die niederösterreichischen ArbeitnehmerInnen steht schon bald eine zentrale Beratungsstelle in verkehrstechnisch sehr günstiger Lage zur Verfügung. Nicht zuletzt werden der Veranstaltungssaal und die Seminarräume zusätzliche Impulse im Veranstaltungsbereich bringen. Alles in allem ist also die Übersiedlung der AKNÖ von Wien nach St. Pölten ein absoluter Gewinn für die Stadt."

Modernste Arbeitstechnologien, 350 Arbeitsplätze

Insgesamt entsteht am Areal ein Bürogebäude mit einem Untergeschoss und drei bzw. vier Obergeschossen. Es werden rund 350 Arbeitsplätze entstehen, die optimal an die Arbeitsprozesse der MitarbeiterInnen angepasst werden sollen. Dir. Mag. Helmut Guth strich hervor, dass der Neubau die Chance schaffe, die Kontakte mit den Mitgliedern auf eine moderne Basis zu stellen. Gleichzeitig werden in Projekten neue Formen des MitarbeiterInnen-gerechten Arbeitens und Zusammenarbeitens vorbereitet. "Das alles wird möglich, weil wir hier neu bauen," sagte Guth.

Verantwortungsvoller Totalunternehmer

Mit dem Bau wurde das Bieterkonsortium Gerstl/Steiner nach internationaler Ausschreibung als Totalunternehmer beauftragt. Direkt am Bau sind bis zu 120 Arbeiter tätig. Ing. Ferdinand Stadler (Fa. Steiner) betonte in seiner Ansprache die Verantwortung des Totalunternehmers in einem solchen komplexen Bauvorhaben. Modernste Gebäudetechnologien sorgen dafür, dass das Haus als Niedrigstenergiehaus entstehen wird. Man habe schon in der Vergangenheit etliche Projekte als Totalunternehmer hervorragend abgewickelt. Nun werde man mit Hochdruck dieses ArbeitnehmerInnen-Zentrum errichten, "und das möge uns allen unfallfrei gelingen". Ein Wunsch, dem sich die zahlreichen Ehrengäste nur zu gerne anschlossen.

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