ORF-Programmschwerpunkt Weltfrauentag: "dok.film"-Premiere "Forbidden Voices - Revolutionärinnen im Netz" am 9. März

Hommage an den mutigen Kampf dreier politischer Aktivistinnen aus Kuba, China und dem Iran

Wien (OTS) - Zum Weltfrauentag (gesamtes ORF-Programm dazu unter presse.ORF.at) zeigt "dok.film" am Sonntag, dem 9. März 2014, um 23.05 Uhr in ORF 2 die ORF-Premiere des 2012 entstandenen Dokumentarfilms "Forbidden Voices - Revolutionärinnen im Netz" der Schweizer Regisseurin Barbara Miller über den mutigen Kampf dreier moderner Rebellinnen via Internet. Die Frauen aus Kuba, China und dem Iran prangern mit Hilfe sozialer Medien wie Facebook, YouTube und Twitter die politischen wie gesellschaftlichen Missstände in ihren Ländern an - und riskieren damit im schlimmsten Fall sogar ihr Leben. Im Anschluss, um 23.55 Uhr, bringt ORF 2 mit "Wüstenblume" die internationale Verfilmung des autobiografischen Bestsellers von Waris Dirie.

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Notebook und Internet: die neuen Waffen der Frau! Weltweit schaffen es Aktivistinnen, durch die neuen Medien inklusive Social Media wie Twitter, Facebook und YouTube, ihre Botschaft über die Welt zu verbreiten und dadurch ganze Regime in Ohnmacht zu versetzen. Doch die neuen Stimmen der Frauen sind auch "verbotene Stimmen". Und die Konsequenzen für ihre Taten sind grausam: Je nach Staatsapparat beginnen sie bei der Zensur und Sperrung des Blogs und reichen über Arrest und Gefängnis bis hin zu Folter und Mord.

Yoani Sánchez aus Kuba, Zeng Jinyan aus China und Farnaz Seifi aus dem Iran zählen zu den furchtlosen Aktivistinnen, die sich von den diktatorischen Regimes ihrer Länder nicht länger den Mund verbieten lassen. Sie decken rückhaltlos Missstände auf und prangern sie im Internet an. Ihre Stimmen werden unterdrückt, verboten und zensiert:
Doch die mittlerweile weltberühmten Bloggerinnen lassen sich von den diktatorischen Regimes ihrer jeweiligen Heimat nicht einschüchtern. Die furchtlosen Frauen repräsentieren eine neue, vernetzte Generation moderner Widerstandskämpferinnen. In Kuba, in China und im Iran bringen diese Pionierinnen im Kampf um die Meinungsfreiheit mit ihren Blogs das staatliche Informationsmonopol ins Wanken - und riskieren dabei ihr Leben.

Filmemacherin Barbara Miller zeigt, wie die jungen Frauen gegen die Missstände in ihren Ländern ankämpfen. Dabei gelingt es ihnen, so viel politischen Druck aufzubauen, dass sie weltweit Resonanz auslösen. Das "Time Magazine" zählt die drei Frauen zu den einflussreichsten Stimmen der Welt. Basierend auf ihren bewegenden Zeugnissen und im Geheimen gemachten Aufnahmen ist "Forbidden Voices" eine Hommage an ihren mutigen Kampf.

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