Jarmer: Keine Trennung mehr zwischen Behinderten- und allgemeinem Sport

Inklusion durch Abbau von Parallelstrukturen und gemeinsamen Verbandssport

Wien (OTS) - Positiv bewerten die Grünen die Bemühungen des Österreichischen Behindertensportverbandes zur Inklusion des Behindertensportes. Inklusion darf jedoch nicht nur im Bereich Spitzensport stattfinden, sondern sollte eine generelle Zielsetzung sein.

Der Behindertensport hat im österreichischen Sportwesen eine Sonderstellung und ist derzeit leider nicht in das allgemeine Sportwesen inkludiert. "Das ist ein großer Nachteil und entspricht nicht den Grundsätzen der UN-Behindertenrechtskonvention", betont die Behindertensprecherin der Grünen, Helene Jarmer.

Auch im Nationalen Aktionsplan Behinderung 2012 - 2020 zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention ist die Inklusion des Behindertensports in den allgemeinen Sport als Zielsetzung angeführt. "Durch die Integration von Behindertensportarten in den nicht-behinderten Verbandssport und den Abbau von teuren Parallelstrukturen kann Inklusion stattfinden und behinderte und nichtbehinderte SportlerInnen können durch gemeinsames Training voneinander lernen und profitieren", so Jarmer.

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