E-Day:14 - Wirtschaft als Brückenschlag und Chance

WKÖ-Präsident Christoph Leitl sieht in der weltweiten Vernetzung ein großes Potenzial für unternehmerischen Erfolg und beste Voraussetzungen für Geschäfte

Wien (OTS/PWK129) - "Die grenzenlose Kommunikation ist in der globalen Welt eine riesige Chance. Per Knopfdruck und Internet können selbst kleinst- und mittelständische Unternehmen in jedem Winkel der Erde präsent sein", betonte WKÖ-Präsident Christoph Leitl bei der heutigen Eröffnung des E-Day:14 in der Wirtschaftskammer. Im Mittelpunkt der diesjährigen E-Business-Veranstaltung steht das Thema "Grenzenloses Unternehmen", bei der knapp 3.000 Gäste und bis zu 35.000 Live-Video-Streams per Web erwartet werden. 70 Vortragende und 40 Aussteller geben den Besuchern dabei Einblicke in die Möglichkeiten, aber auch Risiken der digitalen Welt und liefern interessante Anregungen.

Kontakte zu potenziellen Geschäftspartnern
Verständnis weit über Österreichs Grenzen hinaus ist von elementarer Bedeutung und macht für den Wirtschaftskammerpräsidenten auch den unternehmerischen Erfolg aus. "Wirtschaft ist die Brücke zu anderen Menschen. Respekt, Toleranz und Vertrauen gegenüber anderen bildet eine solide Basis für Stabilität und Frieden. Und wer miteinander Handel treibt, schlägt sich letztlich nicht die Schädel ein", so Leitl. E-Business gehöre zu den besten Voraussetzungen, um miteinander ins Geschäft zu kommen, und sei ein richtiger Weg für Investitionen und Joint Ventures.

Durch die digitalen Kanäle steht Österreich die Welt offen. Unterstützung für Unternehmen im Ausland bieten hier auch die 116 Außenwirtschaftsstellen der Wirtschaftskammer, die für ihre hochprofessionelle Arbeit im Vorjahr von der UNO als weltbeste Außenhandelsorganisation ausgezeichnet wurden. Sie stehen Unternehmen mit wertvollen Informationen, Beratung und Kontakten zu potenziellen Geschäftspartnern zur Seite. Leitl: "Mehr als die Hälfte des Wohlstandes verdienen wir außerhalb des Landes. Unsere Exporte, unsere Außenhandelsbeziehungen sichern im Endeffekt den Wohlstand Österreichs."

Kunden "süchtig" machen
Auf eine kleine Reise in die Entwicklungspsychologie und die Funktionsweise des menschlichen Gehirns nahm Neurophysiker und Science Buster Werner Gruber dann die Gäste in seiner Eröffnungs-Keynote. Seine Conclusio: "Entscheidungen im Gehirn werden nicht vernunftbegabt getroffen, auch wenn es so scheint. Der entscheidende Faktor ist das Gefühl." Für die Praxis und den Softwarebereich gesprochen, empfahl er daher, die Gehirne durch zu viel Auswahl nicht zu überfordern. Vielmehr komme es darauf an, den Kunden "süchtig" zu machen, indem man Produkte oder Software liefert, die besser als vermutet funktionieren.

Einer Meinung waren die Gesprächspartner bei der anschließenden Podiumsdiskussion, dass Unternehmen viel Bewusstsein für die enorme Dynamik des E-Business haben, aber noch viel getan werden muss. Ob das den Online-Handel (René Tritscher, WKÖ), E-Government (Christian Rupp, Plattform Digitales Österreich), IT-Services (Karin Berger, UPC Austria und Karl Mayrhofer, Fabasoft) betrifft oder die Verwendung der digitalen Welt im Alltag (Meral Akin-Hecke, Digital Champion Austria). (KR)

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