FP-Matiasek: Erfreuliches Urteil für Welpenhändler

Hundekäufer müssen sich informieren

Wien (OTS/fpd) - Zwei illegale Welpenhändler wurden heute wegen schweren gewerbsmäßigen Betrugs und Tierquälerei zu zwei Jahren Haft, davon acht Monate unbedingt, verurteilt. "Auch wenn das Urteil noch nicht rechtskräftig ist, ist es mehr als erfreulich, dass die Justiz nun endlich härter durchgreift", freut sich die Stadträtin der FPÖ-Wien Veronika Matiasek, "nur drakonische Strafen und informierte Käufer können dafür sorgen, dass sich dieser Geschäftszweig auf Kosten armer Hunde nicht weiter etabliert."

Der Online-Handel mit meist kranken Welpen boomt. Die armen Tiere werden in sogenannten "Puppy-Mills" in Osteuropa unter grausamsten Umständen vermehrt, mit gefälschten Papieren nach Österreich gebracht und hier zu Billig-Preisen verschleudert", erklärt Matiasek die Situation. Hinter dem lukrativen Geschäft stehen gut organisierte Banden, die auf das Mitleid der Interessenten setzen und ihnen so die billigen Hunde andrehen. "Das ist ein Geschäft, das nicht nur unsagbares Tierleid verursacht, sondern dem Käufer der Billig-Hunde auch teuer zu stehen kommt. Die Folgekosten, die die häufig kranken Tiere verursachen, können enorm sein", warnt Matiasek.

"Die Geiz-ist-geil-Mentalität hat beim Hundekauf nichts verloren. Jeder, der sich einen Hund anschaffen möchte, soll entweder in ein Tierheim gehen oder zu einem ÖKV-zertifizierten Züchter. Nur so lässt sich das grausame Tierleid auf lange Sicht verhindern. Denn wo keine Nachfrage, auch kein Angebot", schließt Matiasek. (Schluss)

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