NÖ Konsumentenschutzreferentin Karin Renner zum Tag der gesunden Ernährung

Eine ausgewogene Ernährung zeichnet sich vor allem durch die Lebensmittelvielfalt aus

St. Pölten, (OTS/SPI) - Der Tag der gesunden Ernährung wurde im Jahr 1998 eingeführt, findet jedoch erst seit dem Jahr 2000 regelmäßig am 7. März statt. Mit diesem Aktionstag soll die Bevölkerung auf die Bedeutung einer gesunden Ernährung aufmerksam gemacht werden. Anlässlich des Tages finden verschiedene Aktionen statt, um z.B. praktische Tipps rund um die Ernährung, ums Einkaufen, Kochen und Essen zu geben.

"Die Ernährung des Menschen dient zum Einen der Aufnahme von Lebensmitteln, bestehend aus Trinkwasser und aus Nahrungsmitteln, die der Mensch zum Aufbau seines Körpers und zur Aufrechterhaltung seiner Lebensfunktionen benötigt. Sie steuert zum Anderen in wesentlichen Zügen auch sein körperliches, geistiges, physiologisches und soziales Wohlbefinden. Zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen zeigen auf, dass viele der sogenannten Zivilisationskrankheiten, zu denen u.a. Zahnkaries, Paradontose, rheumatische Erkrankungen, Stoffwechselkrankheiten, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Erkrankungen der Verdauungsorgane, mangelnde Infektabwehr und Allergien zählen, wesentliche Ursachen in jahrzehntelanger Fehlernährung haben. Wie es geht, sich gesünder zu ernähren, wissen wohl die meisten - allein das TUN und die Disziplin sind bei vielen noch nicht so verankert. Dabei geht es eigentlich leicht - denn eine ausgewogene Ernährung zeichnet sich vor allem durch die Lebensmittelvielfalt aus", so Niederösterreichs Konsumentenschutzreferentin LHStv. Mag. Karin Renner zum morgen stattfindenden internationalen Tag der gesunden Ernährung.

Von allem ein wenig, von nichts zu viel, das ist die Devise! Ganz nach Belieben dürfen aber Obst und Gemüse genossen werden. Als Beilage für Getreideprodukte und Hülsenfrüchte, immer frisch oder als Saft, versorgen sie den Körper mit reichlich Vitamine, Mineral- und Ballaststoffen. Dass Zucker und Salz nur in Maßen zu genießen sind, ist kein Geheimnis. Statt mit Salz lassen sich Speisen auch wunderbar mit Kräutern würzen. Es hat zwar einen bösen Ruf, ist aber nicht ganz so gefährlich: das Fett. In kleinen Mengen ist er nicht nur gesund, sondern sogar lebensnotwendig. Am besten greift man auf die gesunden pflanzlichen Fette zurück, die reich an Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren sind.

"Die Österreicherinnen und Österreicher essen zu wenig Obst und Gemüse, zu wenig Milchprodukte, dafür aber insgesamt zu viel, zu fett, zu zuckerreich und zu salzig. Nach den Angaben des Österreichischen Ernährungsberichts 2008 sind 40 Prozent der erwachsenen Bevölkerung übergewichtig oder adipös, bei den Schulkindern zufolge etwa 17 bis 18 Prozent der Mädchen und 20 bis 21 Prozent der Buben im Alter von sechs bis 15 Jahren. Ziel vieler Initiativen, beispielsweise des Gesundheitsministeriums oder der Sozialversicherungsträger, ist es, eine gesunde Ernährung zu fördern und zudem den Anstieg beim Übergewicht zumindest zu stoppen sowie die Krankheitshäufigkeit von ernährungsassoziierten Erkrankungen zurückzudrängen. Verbesserungen im Ernährungsbereich helfen nicht nur jedem Einzelnen seine Lebensqualität zu erhöhen, sondern kommen auch dem Gesundheitssystem zugute", so LHStv. Renner abschließend. (Schluss) fa

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