BM Rudolf Hundstorfer über die Herausforderungen des Alterns

Der Sozialminister spricht mit Pfizer ganz offen darüber, welche Chancen und sogar Überraschungen die Lebensjahre bringen können

Wien (OTS) - Mit knapp 62 Jahren übernahm Rudolf Hundstorfer im Herbst 2013 für eine zweite Legislaturperiode das Amt des Sozialministers. Damit ist er beruflich höchst aktiv in einem Alter, in dem viele andere Österreicher bereits in Pension sind. Im Videointerview auf www.getold.at spricht er über seine persönlichen Ansichten zum Älterwerden genauso wie über seine Sicht als Sozialpolitiker. Auch im Rahmen des Pfizer Round-Tables "Gesundes und aktives Altern" stellte sich Minister Hundstorfer der Diskussion um die Herausforderungen in der Arbeitswelt, bei der Pensionssicherung oder für die Pflege.

"Mit 40 hätte ich mir sicher nicht gedacht, dass ich mit 56 Jahren Minister werde!", antwortet Bundesminister Rudolf Hundstorfer im Get Old-Interview auf die Frage, wie sich seine Prioritäten im Laufe des Lebens verändert haben. "Mit 40 war ich in einer Schaffensperiode, habe einen beruflichen Karrieresprung gemacht und sicher nicht

darüber nachgedacht, wie lange ich im Erwerbsleben bleiben werde. Das war damals noch in weiter Ferne." Gelassenheit und Stabilität im Leben sieht der populäre Politiker als die größten persönlichen Gewinne des Älterwerdens an. In seiner Rolle als Bundesminister für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz nimmt Hundstorfer Stellung zur Skepsis der Österreicher in Hinblick auf die gesicherte Versorgung im Alter - die

nicht zuletzt durch die Umfrage von Get Old (1) deutlich wird. Zwar geht es den Österreichern generell gut mit dem Älterwerden - 8 von 10 der Befragten blicken optimistisch in die Zukunft, etwa wenn es um ihre körperliche Gesundheit im Alter geht. Auch sind 72 Prozent der Ansicht, dass Menschen, die nach Erreichen des Pensionsalters noch arbeiten, länger gesund und glücklich bleiben. Zugleich sehen jedoch fast 80 Prozent keine konkreten Maßnahmen zur Sicherstellung von Arbeitsmöglichkeiten für Ältere.

Hundstorfer zu den Möglichkeiten der Sozialpolitik, hier entsprechende Maßnahmen zu setzen: "Es gibt sicher kein Patentrezept. Wir haben aber begonnen, dieser Entwicklung gegenzusteuern und Beratungseinrichtungen wie fit2work zur Verfügung gestellt. Genauso haben wir die Altersteilzeit gesetzlich verankert und wollen damit älteren Arbeitnehmern die Möglichkeit bieten, Ruhestand und Berufsleben zu verbinden. In einem permanenten Dialog mit Arbeitsmedizinern und Betriebsärzten versuchen wir zudem, einen Bewusstseinswandel voranzutreiben. Zugleich sind alle Interessensgruppen sowie die Wirtschaft aufgefordert, sich verstärkt um ältere Arbeitnehmer zu kümmern."

Herausforderung steigende Lebenserwartung

Nicht zuletzt ist es dem gut ausgebautem Sozial- und Gesundheitssystem zu verdanken, dass Menschen hierzulande immer älter werden: Schon 2030 werden Menschen in Österreich vermutlich durchschnittlich um fünf Jahre älter sein als heute. Die steigende Lebenszeit bedeutet aber Herausforderungen für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft - und zuletzt für jeden Einzelnen. Darüber diskutierten hochrangige Vertreter aus Verwaltung, Politik und Wissenschaft - unter ihnen auch Bundesminister Hundstorfer - im Rahmen eines Pfizer Round-Tables zum Thema "Gesundes und aktives Altern".

Als die zentralen Zukunftsthemen beschreibt Sozialminister Hundstorfer dabei die Auswirkungen auf die Arbeitswelt, die Sicherung der Pensionen und den zunehmenden Pflegebedarf: "Scheidet man mit über 50 aus dem Erwerbsleben aus, ist Dauerarbeitslosigkeit gewissermaßen vorprogrammiert. Durch die Schaffung eines zweiten oder dritten Arbeitsmarktes für die Zielgruppe 50plus können wir dem entgegensteuern." Eine weitere Herausforderung besteht in der zunehmenden Kluft zwischen Pensionsantrittsalter und Lebenserwartung:
Gingen Menschen in den Anfängen des ASVG-Systems mit 65 Jahren in Pension und hatten eine verbleibende Lebenserwartung von rund fünf Jahren, so gehen Männer in Österreich heute mit durchschnittlich 61 in den Ruhestand und haben noch etwa 20 Jahre vor sich.

Österreich ist Pflegegeld-Weltmeister

Neben der Absicherung der Pensionen sieht Hundstorfer die Finanzierung von Pflegeleistungen als eine wesentliche Aufgabe der Sozialpolitik, um ein Altern in Würde zu ermöglichen. Hundstorfer:
"In Österreich ist es geglückt, dass 5,2 Prozent der Bevölkerung Pflegegeld erhält. Da liegen wir international an der Spitze."

"Get Old" wird weiterhin Persönlichkeiten aus Medizin, Politik, Wirtschaft und Kultur um ihre Kommentare und Ratschläge bitten. Damit bietet die Pfizer-Initiative konkrete Sichtweisen und Modelle für die Bewältigung der Herausforderungen des Älterwerdens und trägt nicht zuletzt zur gesellschaftspolitischen Diskussion bei.

Über "Get Old"

Get Old ist ein internationales Programm des Pharmaunternehmens Pfizer, das die Diskussion rund um das gesunde und aktive Altern fördert. Mag. Claudia Handl, Director Corporate Affairs bei Pfizer Austria: "Gesundheit ist mehr als Medikamente. Pfizer will deshalb auch in den Einstellungen der Menschen rund um Gesundheit etwas bewegen und einen Beitrag dazu leisten, das Alter/n zu entstigmatisieren." Menschen sollen dazu angeregt werden, sich mit der Bedeutung des Älterwerdens auseinanderzusetzen und für sich selbst ein "besseres Altern" zu entdecken. Jeder einzelne kann aktiv selbst dazu beitragen, sein Leben erfüllter und gesünder zu gestalten. Die Botschaft lautet: Jeder hat die Kraft für sich selbst zu entscheiden, wie er alt werden möchte! Die Internet-Plattform www.getold.at ist Kernstück der Initiative. Hier werden Expertenwissen, Visionen, Meinungen, Erfahrungen und Tipps zum Erhalt von Lebensqualität und Lebensfreude bis ins hohe Alter gesammelt. Die Plattform soll kontinuierlich wachsen und damit zu einer Fundgrube der Inspiration werden.

Linktipp
www.getold.at (http://www.getold.at/wartung.html) : Video-Statement von Bundesminister Rudolf Hundstorfer (gibt es auch in TV-tauglicher HD-Qualität)

Pfizer - Gemeinsam für eine gesündere Welt

Pfizer erforscht und entwickelt moderne Arzneimittel für Menschen in allen Lebensphasen. Mit einem Forschungsetat von 6,7 Milliarden US-Dollar im Jahr 2013 zählt Pfizer zu den größten forschenden Pharmaunternehmen der Welt und setzt, mit Hauptsitz in New York, neue Standards in verschiedenen Therapiegebieten wie beispielsweise Herz-Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen, Entzündungserkrankungen, Krebs, Neurologische Erkrankungen und Schmerz, seltene Erkrankungen oder bei Impfstoffen. Weltweit arbeiten bei Pfizer rund 90.000 Mitarbeiter daran, Krankheiten zu heilen, zu lindern oder vorzubeugen. Pfizer ist in über 80 Ländern mit Niederlassungen präsent und erzielte im Geschäftsjahr 2013 einen Umsatz von rund 51,6 Milliarden US-Dollar.

In Österreich gliedert sich das Unternehmen in zwei Geschäftsfelder: Rezeptpflichtige Medikamente und rezeptfreie Produkte. Das Produktportfolio umfasst innovative Originalpräparate und patentfreie Produkte einschließlich Generika. Pfizer Corporation Austria ist ein wichtiger Partner der medizinischen Forschung und Entwicklung in Österreich. Um mehr über unseren Einsatz zu erfahren, besuchen Sie uns auf www.pfizer.at

Bildmaterial
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(1) MAKAM Research: Telefonische Repräsentativbefragung bei 500 Österreichern ab 18. August 2013

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