FP-Strache: Mietpreiswucher muss ein Ende haben

Leistbares Wohnen in Wien ist fast schon Utopie

Wien (OTS/fpd) - "Leistbares Wohnen ist ein Grundrecht, das jedem Wiener zusteht", ist Wiens freiheitlicher Landeschef und Bundesparteiobmann NAbg. Heinz-Christian Strache überzeugt. Die Mietpreise in der Stadt steigen immer weiter an, während die Löhne stagnieren. "Es kann nicht sein, dass immer mehr Bürger gut die Hälfte ihres Einkommens für Miete, Betriebskosten und Instandhaltung aufwenden müssen", ist der Strache empört. "Für viele Wiener ist es bereits ein Luxus, innerhalb des Gürtels zu wohnen. Über 16 Euro werden hier im Schnitt pro Quadratmeter verlangt - das ist Wahnsinn", empört sich Strache.
"Wenn Wohnbaustadtrat Ludwig den geförderten Wohnbau lobt, gleichzeitig aber von den 7000 geförderte Wohnungen in Wien, die um 300 Millionen Euro errichtet werden, gerade einmal 1800 bis 2100 davon an die Stadt Wien zur Vergabe gehen, hat man sein Ziel verfehlt", weist Strache auf die Missstände im Wohnbau hin. Trotzdem werden die Investitionen von Wiener Wohnen 2014 wieder gekürzt, die im Wahlkampf groß angekündigte Wohnbauoffensive bleibt offensichtlich weiter aus.

"Wir fordern ein Ende der Belastungen für die Wiener Wohnbevölkerung, eine Reduktion der Mieten, die Einführung des Kategoriemietzinses an Stelle des Richtwertzinses sowie den Bau von 5000 Wohnungen pro Jahr", macht Strache deutlich. Die immer länger werdenden Wartelisten für Gemeindebauwohnungen sprechen eine deutliche Sprache!

"Dass nun die Wiener Randgebiete immer mehr erschlossen werden, macht die Situation vor allem in den inneren Bezirken nicht besser. Es ist nicht zumutbar, dass lange Anfahrtszeiten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit in Kauf genommen werden müssen, weil das Wohnen in den Randbezirken deutlich günstiger ist", sagt Strache abschließend. (Schluss)

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