Stronach/Ertlschweiger: Österreich steht mit der Innovation auf Kriegsfuß

"Mehr Forschung für das Geld, statt mehr Geld für die Forschung"

Wien (OTS) - Österreich ist im "Innovation Union Scoreboard" (IUS) der EU Kommission auf Rang 10 abgerutscht. Dieser Wert, der die Innovationskraft der EU-Mitgliedsstaaten ausdrückt, spiegelt in Wahrheit die Qualität der F&E-Politik des Landes wider. Der 10. Platz in dieser Rangliste kann nicht Österreichs Anspruch sein. Die F&E-Ergebnisse verschlechtern sich Jahr für Jahr (2009 stand Österreich noch auf Platz 6) und die Regierung schaut unbeeindruckt zu.

Während der Mitteleinsatz mit einer Forschungsquote von 2,81 Prozent des BIP durchaus im europäischen Spitzenfeld liegt, lassen die Ergebnisse in den vergangenen Jahren leider immer mehr zu wünschen übrig. Deswegen fordert Team Stronach Wissenschaftssprecher Rouven Ertlschweiger endlich ein Umdenken in der F&E-Politik. Der Forderung nach mehr Geld für Forschung und Innovation schließt sich der Nationalratsabgeordnete aber nur bedingt an. "Vorrangig ist, mit den eingesetzten Mitteln bessere Ergebnisse zu erzielen. Das heißt: Mehr Forschung für das Geld ist wichtiger, als mehr Geld für die Forschung."

Ertlschweiger weiter: "Wir müssen schleunigst den Förderdschungel in Österreich durchforsten und die verfügbaren Mittel endlich auf die volkswirtschaftlich wichtigen Zukunftsthemen unseres Landes konzentrieren. Dass sind der Medizin-, Lebensmittel-, Informations-und Umweltbereich." Zudem regt Ertlschweiger an, die Fördermittel auf die leistungsfähigen Organisationen zu fokussieren und diese auch mit ganz klaren Leistungsvereinbarungen zu verbinden.

Konkrete Ansätze zur Verbesserung der Rahmenbedingungen wären eine Erhöhung der Forschungsprämie für Klein und Mittelbetriebe Derzeit können ja 10 Prozent der F&E-Aufwendungen von der Steuerlast des Unternehmens abgezogen werden. Zudem sollten auch private Investoren, die in innovative KMUs investieren, vom Staat besser unterstützt werden (steuerliche Vergünstigungen, etc.).

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