Hundstorfer: Umstellung auf Pensionskonto ist größte Verwaltungsreform der Zweiten Republik

Appell an Versicherte, die Belege über Pensionsverläufe den Sozialversicherungsanstalten zukommen zu lassen, um Lücken zu schließen

Wien (OTS/SK) - Ab Juni 2014 soll für jeden Pensionsversicherungsnehmer ersichtlich sein, wie hoch die persönlichen Pensionsansprüche sind. "Es geht um die größte Verwaltungsreform der Zweiten Republik. Fünf Millionen Menschen sind betroffen", betonte Sozialminister Rudolf Hundstorfer am Mittwoch in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Obmann der Pensionsversicherungsanstalt Manfred Felix, dem stv. Obmann der Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft Peter McDonald, der Obfrau der Sozialversicherungsanstalt der Bauern Theresia Meier sowie dem Obmann der Versicherungsanstalt für Eisenbahnen und Bergbau Gottfried Winkler. ****

Die Vorarbeiten für diese Umstellung würden gut laufen. Eindringlich ersuchte aber der Sozialminister, die Belege für die Versicherungszeiten an die Pensionsversicherungsanstalten zu senden. "Wir wollen, dass die Kontoerstgutschrift sehr exakt und gewissenhaft vorbereitet werden kann", erklärte Hundstorfer. Voraussetzung dafür aber sei, dass die Versicherungsanstalten von den Versicherten die Rücksendungen ihrer Anfragen erhalten. "Zwar haben wir die gesetzliche Vorgabe, die Umstellungsphase bis 2016 abzuschließen. Aber wir wollen diese Phase nicht ausnützen, wir wollen früher fertig sein", betonte Hundstorfer. (Schluss) up/mb

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/impressum

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSK0002