ORF III am Donnerstag: "Inside Brüssel" zum Krim-Konflikt und "60 Minuten.Politik" zur Krise des Bundesheers

Außerdem: "Wilde Reise" in den Nationalpark Neusiedler See und "Frauen - der harte Weg aus der Unterdrückung" "Im Brennpunkt"

Wien (OTS) - Erich Prölls "Wilde Reise" fängt am Donnerstag, dem 6. März 2014, um 20.15 Uhr in ORF III Kultur und Information "Im Land des Sonnenaufgangs - Nationalpark Neusiedler See - Seewinkel" eindrucksvolle Bilder der Flora und Fauna Pannoniens ein. Um 21.05 Uhr begibt sich "Inside Brüssel" in die Ukraine und befasst sich mit dem lodernden Konflikt auf der Krim-Halbinsel. Mit Blick auf den Weltfrauentag am 8. März zeigt "Im Brennpunkt" um 22.00 Uhr in "Frauen - der harte Weg aus der Unterdrückung" ungewöhnliche, kämpferische Lebenswege dreier Frauen in Mosambik, Simbabwe und China. Und im Rahmen von "60 Minuten.Politik" diskutieren um 22.35 Uhr Christoph Takacs (ORF III) und Rainer Nowak (Die Presse) mit den Verteidigungssprechern der Parlamentsparteien über das Thema "Bundesheer in der Krise?"

Die Sendungen im Überblick:

"Wilde Reise mit Erich Pröll: Im Land des Sonnenaufgangs -Nationalpark Neusiedler See - Seewinkel" (20.15 Uhr)

Auf seiner "Wilden Reise" durch die österreichischen Nationalparks verschlägt es Erich Pröll diesmal ins Burgenland: "Im Land des Sonnenaufgangs - Nationalpark Neusiedler See - Seewinkel". Der Neusiedler See ist eine Welt aus Wasser, Schilf, Lacken und weiten Ebenen, ein weltberühmtes Vogelparadies, Nistplatz und Arche Noah für bedrohte Arten wie die Großtrappe, den größten flugfähigen Vogel der Welt. Nie zuvor kam ein Kamerateam derart nahe an diese scheuen Tiere heran. Die Dokumentation zeigt eindrucksvolle Bilder der Tierwelt, des pannonischen Himmels, der Farben und des Lichts im Land des Sonnenaufgangs.

"Inside Brüssel" (21.05 Uhr)

Droht ein neuer Kalter Krieg mit Russland nach der militärischen Intervention auf der Halbinsel Krim? Wie glaubwürdig sind die europäischen Vermittlungsbemühungen nach dem brutalen Vorgehen Wladimir Putins gegen die Ukraine? Neben diesem zentralen Thema geht es in der Sendung um die ungewöhnlich liberale Euthanasiepraxis in Belgien - das einzige Land Europas, das Sterbehilfe für Minderjährige ohne Altersbegrenzung einführt. Weitere Themen sind der anlaufende Europawahlkampf, nachdem die Spitzenkandidaten der großen Parteienfamilien nun feststehen, sowie die zukünftigen Grenzwerte für den CO2-Ausstoß bei Autos, die bis 2020 drastisch gesenkt werden. ORF-Korrespondent und Moderator Raimund Löw diskutiert mit Karl-Heinz Lambertz, Ministerpräsident der deutschsprachigen Region in Belgien, Richard Seeber, EU-Abgeordneter der ÖVP, Catherine Martens (Deutsche Welle), Ton van Lierop vom Belgischen Fernsehsender VRT und Stephan Israel vom Schweizer "Tages-Anzeiger".

"Im Brennpunkt: Frauen - der harte Weg aus der Unterdrückung" (22.00 Uhr)

In seiner aktuellen Ausgabe widmet sich "Im Brennpunkt" anlässlich des Weltfrauentags am kommenden Samstag (Details zum ORF-Programmschwerpunkt "Starke Frauen" unter presse.ORF.at) mit drei kurzen Dokumentationen starken Frauen in extrem patriarchalen Gesellschaften: "Frauen - der harte Weg aus der Unterdrückung" führt zunächst nach Mosambik und zeigt das Schicksal von Ilse Guambe, die mit 13 Jahren schwanger wurde. Mehr als die Hälfte der Mädchen in Mosambik werden verheiratet, ehe sie 18 werden. Mit Hilfe (unter anderem) des UN-Bevölkerungsfonds wird in einer Kampagne versucht, die Tradition der Kinderehen zu brechen. Im zweiten Film geht es um Simbabwe, reich an Bodenschätzen und dennoch eines der armen Länder dieser Welt mit hoher Gewalt gegen Frauen. Die Politik Präsident Robert Mugabes hat Simbabwe ruiniert. Der Film zeigt eine ungewöhnliche Frau, die es sich bereits in jungen Jahren in den Kopf gesetzt hatte, nach Gold zu suchen. Der dritte Film führt dann nach China zu Peng Weiling, der kommunistischen Parteisekretärin ihres Dorfes - eine Ausnahmefrau in einem Land, in dem meist die Männer das Sagen haben.

"60 Minuten.Politik: Bundesheer in der Krise?" (22.35 Uhr)

Die derzeitige Armee sei nicht mehr finanzierbar, das Bundesheer am Ende seiner Leistungsfähigkeit, sagt Verteidigungsminister Gerald Klug. 45 Millionen Euro müssen insgesamt eingespart werden, nahezu alle Bereiche des Bundesheers sind betroffen. Wird das Bundesheer kaputtgespart? Wie gut aufgestellt ist unser Heer und wofür brauchen wir es? Darüber diskutieren ORF-III-Chefredakteur Christoph Takacs und Rainer Nowak, Chefredakteur der Tageszeitung "Die Presse", mit den Verteidigungssprechern der Parlamentsparteien. Gäste sind Otto Pendl (SPÖ), Bernd Schönegger (ÖVP), Mario Kunasek (FPÖ), Tanja Windbüchler-Souschill (Außenpolitiksprecherin Die Grünen), Georg Vetter (Team Stronach) und Christoph Vavrik (NEOS).

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