Renner: Vorsicht bei YoYo-Bällen in Kleinkinderhänden

Aktuelle Untersuchung des Gesundheitsministeriums zeigt Gefahren auf

St. Pölten, (OTS/SPI) - Wer kennt sie nicht und hat sie nicht schon in der Hand gehabt - die bunten YoYo-Bälle bzw. JoJo-Wurfspiele, die geschickte Kinder und Erwachsene oft minutenlang auf dem Finger auf und ab pendeln lassen können. Das beliebte Spielzeug birgt aber auch seine Gefahren, wie eine Kontrolle des Gesundheitsministeriums unlängst festgestellt hat. "Vor allem bei Kleinkindern kann es vorkommen, dass sie sich bei unsachgemäßen Umgang mit diesem Spielzeug der Gefahr der Strangulation aussetzen. Kinder lassen den YoYo-Ball oft auch um den Kopf kreisen, bei derartigen Spielen ist es bereits öfters vorgekommen, dass sich das gummiartige elastische Band während des Drehens um den Hals gewickelt und derart verheddert und zugezogen hat, dass sich das Kind nicht mehr selbst vom Band befreien können. Damit ist auch eine Gefahr der Strangulation bzw. entsprechender Verletzungen verbunden", so Niederösterreichs Konsumentenschutzreferentin LHStv. Mag. Karin Renner zur jüngsten gutachterlichen Bewertung derartiger Spielzeuge durch das Gesundheitsministerium.

Rund 45 % der im Zuge der Untersuchung kontrollierten YoYo-Bälle wiesen Sicherheitsmängel auf. "Eltern und Aufsichtspersonen wird daher empfohlen, beim Kauf von YoYo-Bällen bzw. ähnlich gearteten Spielzeugen bevorzugt solche zu wählen, die nur kurze Bänder (ca. 5 cm.) aufweisen, da in diesem Fall die Gefahr der Strangulation als gering eingestuft werden kann. Grundsätzlich ist zu überlegen, ob solche Spielzeuge in Hände von Kleinkindern gehören", so LHStv. Renner abschließend.
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