KWF 2014 - "Public Leadership - aktiv, nachhaltig, jetzt!"

Wien (OTS) - Das vierte Kommunalwirtschaftsforum, KWF, am 20. und 21. März 2014 in Baden bei Wien, steht unter dem Leitthema "Public Leadership - aktiv, nachhaltig, jetzt!" Kommunen müssen aktiv werden und die Attraktivität ihrer Standorte absichern. Auch der nächste Finanzausgleich verspricht keine Erholung für Gemeinden - die Zeiten sind endgültig vorbei, in denen sich Kommunen auf kräftige Finanzspritzen durch die Politik verlassen können. Die anstehenden Herausforderungen der öffentlichen Hand brennen unter den Nägeln. Dazu warnen die aktuellen demografischen Zahlen vor der Überalterung der Gesellschaft, womit das Thema Pflege und die Alternativen zur kommunalen Versorgung im Raum stehen. Klimatische Veränderungen und Katastrophen setzen die Gemeinden zusätzlich unter Druck.

Edgar Hauer, Sprecher des KWF 2014, betont: "Zu all diesen Aufgaben und gesellschaftspolitischen Herausforderungen kommt noch die soziale Nachhaltigkeit, die Gemeinden forcieren müssen -einerseits um die Lebensqualität halten zu können, anderseits um auch die Jungen von der Attraktivität ihres Heimatortes zu überzeugen." Dazu zählt neben einer guten Versorgung auch die Bereitstellung von leistbarem Wohnraum wie auch von Einrichtungen, die das Leben erleichtern und organisieren helfen.

Der inhaltliche Bogen beim KWF ist breit gespannt und reicht von einem Einblick in Projekte, bei denen Gemeinden, Unternehmen, Forschungs- und Bildungseinrichtungen gemeinsam erfolgreich agieren bis zu herausragenden Einzelprojekten wie z. B. der Zukunft der Elektromobilität oder Lifecycle-Modellen für Kommunen.

Prominente Sprecher

Erhard Busek, erfahrener Politiker, der sich seit seinem Abschied aus der Politik erfrischend kurzweilig und ohne Rücksicht auf Befindlichkeiten über aktuelle Entwicklungen äußert, wird wertvolle Impulse aus seinem jetzigen Aufgabengebiet liefern - er zeigt als Vorsitzender des Institutes für den Donauraum und Mitteleuropa, regionale Entwicklungen am Schnittpunkt öffentlicher und privater Interessen auf.

Reges Interesse löste bereits in der Anmeldephase des KWF der Keynote-Speaker Kuno Schedler, Professor an der Hochschule St. Gallen, aus - Schedler ist bekannt für seine unkonventionelle Zugangsweise zu diversen gesellschaftspolitischen Themen. Er ist davon überzeugt, dass Kommunen völlig umdenken müssen und sich Konflikten mit "Partnern" wie der Politik, der Wirtschaft, des Rechts oder auch der Verwaltung stellen müssen.

Städte neu denken lautet auch die Botschaft von Thomas Weninger, Generalsekretär des Städtebundes. Vor dem Hintergrund, dass Österreichs Ballungszentren unaufhaltsam weiter wachsen, weil die Menschen dort mehr Jobmöglichkeiten haben und mit einer Infrastruktur - wie Kindergärten, Schulen, Universitäten, Gesundheitseinrichtungen und dem öffentlichen Nahverkehr rechnen können, sieht Weninger in der Smart-City die Zukunft. "Um attraktiv zu bleiben, müssen Städte und Gemeinden `smart' werden - das bedeutet, gemeinsame Ressourcen intelligent und effizient nutzen, innovative Technologien einsetzen, die Lebensqualität erhöhen und umweltschonend wirtschaften und agieren."

Alternative Finanzierungsmodelle aus der Sicht der öffentlichen Hand und in welchen Kooperationsvarianten Projekte realisiert werden können, steht ebenso auf dem Programm.

Neue Visionen gemeinsam erarbeiten

Unternehmerisch denken und handeln - das ist die Kernbotschaft des KWF. Die Themen der Workshops wurden nach zukunftsweisenden Aspekten und Projekten ausgesucht. Dabei werden die Teilnehmer gemeinsam mit den Vortragenden neue Visionen und innovative Ideen diskutieren. Vorgestellt werden u. a. erfolgreiche Öffentlich-private-Projekte, ÖPP, bis zu Beteiligungen von Privaten an ungewöhnlichen Projekten wie z. B. an einer Deponie.

Für jene, die auch einen Blick in die gebaute Praxis werfen wollen, gibt es beim KWF ein besonderes Highlight - die Besichtigung des neuen Campus WU, am ersten Nachmittag des KWF, ausschließlich für Teilnehmer und unter der fachkundigen Führung von VASKO+PARTNER, der als Generalkonsulent in einer Arge mit BUSarchitektur den Campus betreute. Eine einmalige Gelegenheit für alle an unkonventionell gebauten Projekten Interessierten.

Mit Michael Landau, Präsident Caritas Österreich, konnte ein charismatischer Ehrengast für den Abschluss des ersten KWF-Tages gewonnen werden - sein Festvortrag steht unter dem Titel "Sozial, wertschöpfend und gemeinwohlorientiert".

"Mit dem KWF wollen wir den Teilnehmern - Entscheidungsträger aus dem Gemeindeumfeld - neue Wege und Chancen, ihre Standorte fit für eine nachhaltige Zukunft zu machen, aufzeigen. Selbstverständlich gibt es aber auch ausreichend Zeit zum Netzwerken und Austauschen", erklärt Edgar Hauer. Die unterschiedlichen Zugänge der Initiatoren des KWF, Deloitte, PORR, Raiffeisen-Leasing, Siemens AG Österreich und VASKO+PARTNER, garantieren zwei spannende Tage mit nachhaltigem Weitblick.

Kommunalwirtschaftsforum 2014: Public Leadership - aktiv, nachhaltig, jetzt!

20. - 21. März 2014, Congress Casino Baden

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