Reformen in Kindergärten unterstützen

Schöne Worte im Fernsehen sind zu wenig

Wien (OTS/ÖGB) - "Abschreiben alleine ist zu wenig. Wer unsere Bürgerinitiative für eine Reform der Elementarpädagogik unterstützen will, sollte das aktiv tun, statt ihre Kernpunkte im Fernsehen als eigene Standpunkte zu verkaufen", erklärte heute, Montag, der Vorsitzende der GdG-KMSfB (Gewerkschaft der Gemeindebediensteten -Kunst, Medien, Sport,freie Berufe), Christian Meidlinger, anlässlich der gestrigen ORF-Sendung "Hohes Haus".++++

Seit Jahren fordert die GdG-KMSfB ein einheitliches Bundesrahmengesetz für elementarpädagogische Einrichtungen und Horte. Im Mai des Vorjahres hat die Gewerkschaft deshalb 4.372 Unterschriften an Nationalratspräsidentin Mag.a Barbara Prammer übergeben. Meidlinger: "In Kindergärten in ganz Österreich sollen gleiche Rahmenbedingungen herrschen. Wir brauchen Mindeststandards für Ausbildung und Arbeitsbedingungen." Damit der Bund hier tätig werden kann, ist eine Verfassungsänderung notwendig. "Die PolitikerInnen sind aufgefordert, nicht Sonntagsreden in Interviews zu halten, sondern den Forderungen der Gewerkschaften und der Betroffenen Folge zu leisten", betonte Meidlinger.

Konkret fordert die Bürgerinitiative, die auch von ÖGB, GPA-djp und vida unterstützt wird, Mindeststandards für:
eine einheitliche Ausbildung und Fortbildung des pädagogischen Fachpersonals
eine einheitliche Ausbildung und Berufsbezeichnung für das unterstützende Personal
Vor- und Nachbereitungszeiten sowie Reflexionszeiten innerhalb der Dienstzeit
den Erwachsenen-Kind-Schlüssel
die Kinderanzahl pro geführter Gruppenform
die räumlichen Erfordernisse (Innen- und Außenbereich)

Rückfragen & Kontakt:

GdG-KMSfB - Referat für Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit, Tel: (1)31316 83615. Informationen im Internet: www.gdg-kmsfb.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NGB0004