FP-Gudenus fordert örtlich und zeitlich begrenztes Bettelverbot

Innsbruck geht mit gutem Beispiel voran

Wien (OTS/fpd) - Einkaufsstraßen und gut frequentierte Plätze sind das bevorzugte Beutegebiet von aggressiven Bettlern. "Wer regelmäßig durch die Stadt geht, dem bleibt nicht verborgen, dass die Bettelei in Wien deutlich zugenommen hat", stellt der Klubobmann der Wiener FPÖ, Mag. Johann Gudenus, fest. "Einheimische und Touristen fühlen sich durch die immer aggressiver agierenden Bettler belästigt. Dem gehört von Seiten des Gesetzes endlich ein Riegel vorgeschoben", fordert Gudenus.

Während in Wien diesem Treiben vom Rathaus aus beinahe untätig zugeschaut wird, erwägt man in Innsbruck, sich dem Problem offensiv entgegenzustellen. Für die Altstadt überlegt man, ein räumlich begrenztes Bettelverbot einzuführen. Von der FPÖ-Innsbruck wurde ein diesbezüglicher Antrag eingebracht, Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer lässt diesen auch prüfen.

"Sollte Innsbruck mit einem Eindämmen der Bettelei in der Innenstadt Schule machen, wäre das auch für die Bundeshauptstadt ein starkes Signal, um endlich gegen die Bettelmafia aufzutreten", sagt der freiheitliche Wien-Klubchef. "Auch bei uns wäre es durchaus sinnvoll, das Betteln in bestimmten Straßen zu gewissen Zeiten zu verbieten. Für die Passanten würde dies das Ende eines unangenehmen Spießrutenlaufs bedeuten", ist Gudenus sicher. Schließlich ist von den geschätzten 10.000 Bettlern in Österreich gut die Hälfte in Wien tätig.

"Es ist höchst an der Zeit", so der Freiheitliche, "ein deutliches Signal gegen die Machenschaften der Bettelmafia, die arme Menschen für ihre Zwecke missbraucht, zu setzen. "Die falsch verstandene Toleranz von Rot und Grün muss in Wien endlich ein Ende haben. Wir sollten der Innsbrucker Idee folgen, um den Umtrieben der Ostbanden auf Wiens Straßen und der damit verbundenen Ausbeutung armer Menschen, endlich ein Ende zu setzen", fordert Gudenus abschließend.

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