ORF-Fernsehen im Februar 2014: 39,7 Prozent Marktanteil

Wien (OTS) - Mit 39,7 Prozent Marktanteil erreichte das ORF-Fernsehen im Februar 2014 den höchsten Wert seit Februar 2011. In diesem von Olympia 2014 in Sotschi dominierten Monat sahen das Angebot des ORF-Fernsehens pro Tag durchschnittlich 3,812 Millionen Seherinnen und Seher (Topwert seit Februar 2013). ORF eins kam dabei auf 2,569 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer pro Tag und 19,4 Prozent Marktanteil, ORF 2 auf 2,916 Millionen und 20,2 Prozent Marktanteil. In der nutzungsintensivsten Kernzone (17.00 bis 23.00 Uhr) erreichte der ORF im Februar 42,3 Prozent Marktanteil.

Digitalisierungsgrad um drei Prozentpunkte gestiegen

Auch im Februar 2014 hat sich für den ORF das Konkurrenzumfeld verschärft: Mittlerweile leben 83 Prozent aller Personen in österreichischen TV-Haushalten mit digitalem Empfang (vor allem Satellit). Das entspricht im Vergleich zum Februar 2013 einem Anstieg um drei Prozentpunkte. In digitalen Satellitenhaushalten sind derzeit durchschnittlich 134 Sender (davon 95 in deutscher Sprache) empfangbar, in digitalen Kabelhaushalten im Schnitt 100 Sender (davon 77 deutschsprachige).

43,1 Prozent Marktanteil für die ORF-Senderfamilie

Gemeinsam mit den Spartensendern ORF III Kultur und Information und ORF SPORT + sowie 3sat und ORF 2 Europe erreichte das ORF-TV-Programmangebot im abgelaufenen Monat durchschnittlich 43,1 Prozent Marktanteil pro Tag.

Rekord: 25,1 Millionen Online-Video-Abrufe im ORF.at-Netzwerk, 21,8 Millionen auf der TVthek

Die Live-Streams und Video-on-Demand-Angebote des ORF im Internet wurden vom Publikum im Februar 2014 v. a. aufgrund des hohen Interesses am umfassenden Videoangebot zu den Olympischen Spielen so stark genutzt wie nie zuvor: Im gesamten ORF.at-Netzwerk (ORF-TVthek sowie Video-Angebote auf anderen Seiten wie iptv.ORF.at, sport.ORF.at, insider.ORF.at etc.) wurden insgesamt 25,1 Millionen Video-Abrufe und damit ein neuer Höchstwert verzeichnet. 21,8 Millionen davon entfielen auf die Videoplattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at), auch dies ein neuer Rekord.

Topreichweiten im Februar 2014

In den Reichweiten-Top-10 im Februar finden sich gleich sechs Übertragungen von den Olympischen Winterspielen 2014, darunter mit dem Skispringen von der Normalschanze auch die meistgesehene Sendung des Monats.

Olympia live: Skispringen Normalschanze, 2. Durchgang (9. Februar) 1,513 Millionen Zuschauer, 47 Prozent Marktanteil

"Zeit im Bild" (2. Februar)
1,432 Millionen Zuschauer, 52 Prozent Marktanteil

Olympia live: Slalom der Herren, 2. Durchgang (22. Februar)
1,383 Millionen Zuschauer, 63 Prozent Marktanteil

"Bundesland heute" (2. Februar)
1,368 Millionen Zuschauer, 55 Prozent Marktanteil

"Opernball - Die Eröffnung" (27. Februar)
1,335 Millionen Zuschauer, 52 Prozent Marktanteil

Olympia live: Skispringen Großschanze, Teambewerb (17. Februar) 1,299 Millionen Zuschauer, 46 Prozent Marktanteil

Olympia live: Skispringen Großschanze, 1. Durchgang (15. Februar) 1,228 Millionen Zuschauer, 50 Prozent Marktanteil

Olympia live: Abfahrt der Herren (9. Februar)
1,183 Millionen Zuschauer, 81 Prozent Marktanteil

"ZiB 2" (27. Februar)
1,012 Millionen Zuschauer, 52 Prozent Marktanteil

Olympia live: Slalom Damen, 2. Durchgang (21. Februar)
921.000 Zuschauer, 54 Prozent Marktanteil

Sotschi 2014: 430 Stunden - 5,9 Millionen Zuschauer

Mehr als 430 Stunden haben ORF eins und ORF SPORT + von den Olympischen Winterspielen Sotschi 2014 live berichtet, entsprechend groß ist der Anteil der Österreicherinnen und Österreicher, die dabei erreicht wurden: Insgesamt 5,912 Millionen (weitester Seherkreis) sahen die ORF-Übertragungen, das entspricht rund 82 Prozent der heimischen TV-Bevölkerung ab 12 Jahren. Damit erreichte der ORF mit der Sotschi-Berichterstattung mehr Zuseherinnen und Zuseher als zuletzt in Vancouver 2010 (5,556 Millionen).

Die Goldmedaille im Reichweitenranking erreichte mit bis zu 1,824 Millionen Olympiafans das Skispringen von der Normalschanze. Mit Marktanteilen von zum Teil mehr als 80 Prozent (Topwert bei 12+: 81 Prozent bei Herren-Abfahrt und Damen-Super-G, Topwert bei E-29 Jahre:
84 Prozent beim ersten Durchgang des Herren-Riesenslaloms) wurden Werte erzielt, die im aktuellen TV-Zeitalter kaum noch möglich sind. Gut angenommen wurde auch das ORF-"Olympia-Studio" im Österreich-Haus, das im Schnitt 305.000 Zuschauer erreichte.

Die Putin-kritische Dokumentation "Putins Spiele" am 6. Februar in ORF 2 erreichte 227.000 Zuschauer bei 21 Prozent Marktanteil; in ORF eins sahen die preisgekrönte Doku "Pussy Riot - Keine Angst vorm starken Mann" im Schnitt 121.000 Zuschauer bei 7 Prozent Marktanteil (10 bzw. 8. Prozent bei E-49 bzw. E-29 Jahren), den anschließenden "ZiB 24 Talk" 101.000 bei 10 Prozent Marktanteil (je 11 Prozent in den jungen Zielgruppen).

Starker Fußball-Monat Februar mit Europa League und Bundesliga

Es gab im Februar auch ein sportliches Leben abseits von Olympia: Die zweite Hälfte des Wiener Derbys Rapid - Austria erreichte am 9. Februar im Schnitt 619.000 Fußballfans bei 29 Prozent Marktanteil (29 bzw. 36 Prozent bei E-49 bzw. E-29 Jahre), das war am Sonntag-Sendeplatz die bestgenutzte Derby-Halbzeit seit Beginn der elektronischen Messung bzw. das erfolgreichste Bundesliga-Live-Spiel seit 1998.

Bis zu 804.000 Fußballfans ließen sich am 27. Februar das Europa-League-Spiel Salzburg - Ajax Amsterdam nicht entgehen, im Schnitt waren in der zweiten Halbzeit 708.000 bei 25 Prozent Marktanteil (29 bzw. 31 Prozent in den jungen Zielgruppen 12-49 bzw. 12-29 Jahre) via ORF eins live dabei. Damit war diese Partie das meistgesehene Europa-League-Spiel im ORF.
Bemerkenswert: Die an das Salzburg-Match anschließende sehr ausführliche Zusammenfassung vom Spiel des nächsten Gegners, FC Basel (gegen Maccabi Tel Aviv) erreichte mit bis zu 312.000 Zuschauern ebenfalls einen Topwert.

Bis zu 1,4 Millionen beim Opernball 2014

Krönchen, Stars, Promis und alles Walzer - bis zu 1,421 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer verfolgten am 27. Februar die ORF-2-Übertragung des Wiener Opernballs. "Die Eröffnung" um 21.45 Uhr sahen im Schnitt 1,335 Millionen bei einem Marktanteil von 52 Prozent. Bei den Interviews von Mirjam Weichselbraun und Alfons Haider am "Red Carpet" waren um 21.15 Uhr bis zu 1,294 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer (im Schnitt 1,216 Millionen) dabei. Das auf die Eröffnung folgende Fest sahen durchschnittlich 739.000 bei einem Marktanteil von 52 Prozent. Neben der Live-Übertragung konnte ORF 2 auch mit "Der Wiener Opernball - Die guten Geister" um 20.15 Uhr beim Publikum punkten. Bis zu 1,050 Millionen und im Schnitt 847.000 (Marktanteil 28 Prozent) stimmten sich mit Lisbeth Bischoffs Doku auf den glanzvollen Abend ein.
"Alles Walzer" hieß es aber nicht nur in Österreich: Via 3sat waren im Schnitt 920.000 Zuschauerinnen und Zuschauer bei der Eröffnung des Wiener Opernballs 2014 live dabei - und damit um 200.000 mehr als im Vorjahr.
Am darauffolgenden Tag waren bis zu 645.000 Zuschauer (im Schnitt 583.000) bei je 23 Prozent Marktanteil gesamt und bei 12-49 via ORF eins dabei, als Kati Bellowitsch "Promis, Prunk und Logentratsch -Das war der Wiener Opernball 2014" präsentierte.

Ebenfalls traditionelles TV-Highlight zur Faschingszeit - "Narrisch guat" (Teil 1) am 26. Februar mit 919.000 Zuschauern bei 33 Prozent Marktanteil. "Die große Lei Lei Show" am 8. Februar mit den Höhepunkten vergangener "Villacher Faschings"-Momenten erreichte im Schnitt 711.000 bei 25 Prozent Marktanteil.

Einmal mehr ein Reichweiten-Garant - die "Promi-Millionenshow" am 10. Februar: 870.000 Zuseherinnen und Zuseher bei 31 Prozent Marktanteil wollten Kristina Sprenger, Hanno Settele und Co. beim Raten zugunsten von "Licht ins Dunkel" zuschauen.

Das große TV-Special "Hansi Hinterseer - Heut ist dein Tag" zum 60. Geburtstag des Publikumslieblings am 1. Februar erreichte 831.000 Zuschauer bei 31 Prozent Marktanteil.

Die erste Audienz des Jahres von "Wir sind Kaiser" am 28. Februar erreichte mit 546.000 Zuschauern und 22 Prozent Marktanteil (12-49:
26 Prozent) den Bestwert seit März 2012.

Sondersendungen zum Schneechaos intensiv genutzt

Mit Sondersendungen und verlängerten "ZiB"-Ausgaben informierte das ORF-Fernsehen über das Schnee- und Eischaos im Süden Österreichs. Dabei widmeten sich alle "ZiB"- und "heute"-Ausgaben den Auswirkungen des Jahrhundertschneefalls. Dieses Infoangebot wurde von den Österreicherinnen und Österreichern sehr gut genutzt. Insgesamt 4,2 Millionen Österreicherinnen und Österreicher, das sind 59 Prozent der heimischen TV-Bevölkerung, sahen (zumindest kurz) eine der Sendungen. Die "heute österreich"-Spezialausgabe am 1. Februar sahen 453.000 bei 32 Prozent Marktanteil. Am 2. Februar war das Interesse ebenfalls hoch: "Bundesland heute" erreichte im Schnitt 1,368 Millionen bei 55 Prozent Marktanteil und war damit - abgesehen von der Ausgabe am Tag der Nationalratswahl am 29. September 2013 - die meistgesehene Ausgabe seit der Hochwasserberichterstattung am 2. Juni 2013. Ebenfalls Bestwert seit 2. Juni 2013 (ohne Nationalratswahl) erreichte die "Zeit im Bild" am 2. Februar. Im Schnitt 1,432 Millionen Österreicherinnen und Österreicher (52 Prozent Marktanteil) informierten sich mit dieser Ausgabe.

80 Jahre Februar 1934

Die beiden Menschen & Mächte"-Dokumentationen "Der blutige Februar" und "Wir kämpften für Spanien" am 12. Februar erreichten 241.000 bzw. 112.000 Zuschauer bei 17 bzw. 12. Marktanteil (11 bzw. 6 Prozent in der Zielgruppe 12-49 Jahre. Den entsprechenden ORF-Schwerpunkt in allen Medien sahen (weitester Seherkreis) 980.000 bzw. 14 Prozent der heimischen TV-Bevölkerung.

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