ASFINAG stellt zu S 1 klar: Gewissenhafte Planung durch Top-Experten!

Wien (OTS) - Die ASFINAG weist heute vorgebrachte Behauptungen zu mangelhaften Planungen für die künftige S 1 Wiener Außenring Schnellstraße (Schwechat bis Süßenbrunn) zurück. Die Projektunterlagen zielen auf besten Anrainer- und Umweltschutz ab und selbstverständlich sind alle Anforderungen in punkto Grundwasser-, Hochwasser- sowie Erdbebenschutz berücksichtigt. Dies gilt auch den Bereich Lärm und Luft: Die Lüftung des Tunnels Donau-Lobau stellt die Einhaltung der strengen Luftgrenzwerte sicher und schafft gemeinsam mit der durch die S 1 erzielten Verkehrsentlastungen im bestehenden Straßennetz eine umweltverträgliche Gesamtlösung.

Auch unter der Oberfläche werden die Planungen höchsten Qualitätsansprüchen gerecht: Beim Tunnel Donau-Lobau ist sichergestellt, dass er keine negativen Auswirkungen auf den Nationalpark Lobau oder das Grundwasser in den angrenzenden Siedlungsgebieten hat. Beim gesamten Bau im Grundwasserbereich kommen ausschließlich Materialen zum Einsatz, die keinerlei negativen Auswirkungen auf die Umwelt haben.

Gewissenhafte Planung durch Top-Experten

Sämtliche Planungen zur S 1 führen anerkannte Experten durch, die den hohen Qualitätsansprüchen der ASFINAG gerecht werden. Diese haben höchste Qualifikationen bei Projektierung von Straßen-, Eisenbahn-und U-Bahnprojekten und beste Erfahrungen mit sensiblen Großprojekten. So sind für die Planung des Tunnels Donau-Lobau neben österreichischen auch internationale, höchst renommierte Ingenieurbüros an Bord. Und seit 2007 wird an der S 1 geplant:
ausführliche Datenrecherche und großes Expertenwissen bilden die entscheidenden Grundlagen. Das spiegeln auch die umfangreichen Unterlagen wider, die für die Umweltverträglichkeitsprüfung aufbereitet wurden: mehr als 9.000 Seiten Bericht und über 300 Pläne stehen für die gewissenhafte Herangehensweise an das Projekt.

Zwtl. S 1 entlastet Wien vom Verkehr und stärkt den Wirtschaftsstandort

Die S 1 wird für die Wiener Bevölkerung und die Wirtschaft der Region zahlreiche positive Effekte bringen. Die künftige Strecke ermöglicht, dass der Verkehr auf das hochrangige Netz verlagert und rund um die Bundeshauptstadt herum geführt wird. Sie entlastet künftig die Ortskerne von Eßling, Aspern, Groß-Enzersdorf und Raasdorf - für Tausende von Anrainern eine wesentliche Verbesserung ihrer Lebensqualität. Das Projekt verbessert zudem die Verkehrsanbindung der gesamten Ostregion und führt damit zu einer weiteren Stärkung des Wirtschaftsstandortes.

Die Zahlen: Ohne S 1 würden im Jahr 2025 zum Beispiel durch Eßling täglich rund 30.000 Kraftfahrzeuge fahren. Nach Fertigstellung der S 1 wird sich das Verkehrsaufkommen dort auf rund 25.000 Fahrzeuge pro Tag reduzieren. Ähnliches gilt auch für die Breitenleer Straße: statt 23.000 Fahrzeuge ohne S 1 werden mit ihr nur mehr rund 16.000 Fahrzeuge pro Tag auf der Breitenleer Straße fahren. Das entspricht einer Reduktion von 30 Prozent.

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