Industrie: Exporte heimischer Betriebe schaffen Arbeitsplätze

IV-GS Neumayer: Heimischer Export "absolute Erfolgsstory" - Österreich eindeutiger Profiteur der Globalisierung - Mehr Investitionen und höhere Löhne in exportierenden Unternehmen

Wien (OTS/PdI) - "Die Stärkung der österreichischen Exportwirtschaft muss auch in Zukunft ein zentrales Anliegen für den Wirtschafts- und Arbeitsstandort Österreich sein, denn die Internationalisierung unserer Betriebe schafft Arbeitsplätze", betonte der Generalsekretär der Industriellenvereinigung (IV), Mag. Christoph Neumayer, heute, Montag. "Österreich gehört mit einer positiven Leistungsbilanz von knapp drei Prozent des BIP in den vergangenen fünf Jahren zu den eindeutigen Profiteuren der Globalisierung. Der heimische Export ist eine absolute Erfolgsgeschichte", betonte Neumayer. Die heimische Volkswirtschaft werde 2014 bereits fast 60 Prozent ihres Wohlstandes aus Ausfuhren generieren. In einigen Branchen wie in der Metallerzeugung lag laut Statistik Austria schon 2011 die Exportquote bei 67 Prozent, in der Elektroindustrie bei 70 Prozent, in chemischer Industrie und Papiererzeugung sogar bei 72 bis 74 Prozent, in Maschinen- und Fahrzeugbau bei 77 bis 78 Prozent und in der pharmazeutischen oder EVD-Industrie sogar bei 83 bis 85 Prozent.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter profitieren durch höhere Löhne

"Vom Fortschreiben dieser Erfolgsstory profitieren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Unternehmen gleichermaßen. Exportierende Unternehmen zahlen durchschnittlich um 23 Prozent höhere Löhne und weisen eine um 72 Prozent höhere Investitionsintensität auf", so Neumayer. "Wenn wir langfristig wieder auf den Wachstumspfad zurückfinden wollen, müssen wir vor allem Anreize für Investitionen setzen. Die Unterstützung heimischer Unternehmen bei der Internationalisierung ist dabei ein sehr wichtiger Schritt, mit dem wir neue, qualitativ hochwertige und gut bezahlte Arbeitsplätze in unserem Land schaffen - wie wir sie gerade jetzt so dringend brauchen", so der IV-Generalsekretär mit Verweis auf die angespannte Arbeitsmarktlage.

Neue Märkte erschließen

Auch die Erschließung neuer Märkte neben den traditionellen sei zu begrüßen und voranzutreiben. Hier gebe es noch Potenzial nach oben, denn der größte Anteil heimischer Exporte gehe nach wie vor nach Europa. "Die europäische Perspektive darf aber auch in Zukunft nicht außer Acht gelassen werden. Gerade als stark exportorientiertes Industrieland haben wir von Europa massiv profitiert und tun das nach wie vor", wies der Generalsekretär unter anderem auf den steilen Anstieg der österreichischen Exportquote seit 1995, die Zunahme von Unternehmensgründungen und das Anwachsen von Auslandsinvestitionen für Forschung und Entwicklung hin. "Das sind nur einige Beispiele, welchen Wert Europa für Österreich, seine Unternehmen und vor allem für seine Jobs hat. Gerade im Hinblick auf die kommende Europa-Wahl sollten wir diesen Aspekt nicht vergessen", so Neumayer.

Weitere Informationen: www.iv-net.at/medien

Rückfragen & Kontakt:

IV-Newsroom
Tel.: +43 (1) 711 35-2306
info@iv-newsroom.at
www.iv-net.at/medien

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NPI0001