Seniorenbund: ELGA-Angstmache jetzt stoppen!

ELGA bringt umfassende Chancen für ältere Patientinnen und Patienten!

Wien (OTS) - "Gleich vorweg: Wir Seniorinnen und Senioren schätzen unsere Ärzte - vor allem unsere Hausärztinnen und Hausärzte sind für uns weiterhin die wichtigste Anlaufstelle im Gesundheitssystem. Was wir aber nicht schätzen ist Angstmache auf dem Rücken der Patientinnen und Patienten. Und genau das geschieht nun beim Thema ELGA! Dieses für die Gesundheitsorganisation wirklich wichtige Projekt hat weder mit der amerikanischen NSA, noch mit den wenig sorgfältig verwalteten Bildungs-Daten irgend etwas zu tun! Schon bei der Einführung der e-Card 2005 gab es teilweise wortidente Warnungen - die sich allesamt nicht bestätigt haben! Auch internationale Vergleiche mit Ländern, in denen 'Ähnliches wie ELGA gescheitert sei' sind unzulässig - auch die e-Card funktioniert in Österreich während Ähnliches in anderen Ländern bis heute nicht funktioniert. Wir fordern daher den sofortigen Stopp der ELGA-Angstmache", erklären LAbg. Ingrid Korosec, Bundesobmann-Stellvertreterin des Österreichischen Seniorenbundes und Landesvorsitzende des Wiener Seniorenbundes und Mag. Gertrude Aubauer, Bundesobmann-Stellvertreterin des Österreichischen Seniorenbundes und ÖVP-Seniorensprecherin im Nationalrat, heute Montag unisono.

"ELGA kann und wird das Leben vor allem älterer Patientinnen und Patienten massiv erleichtern. Endlich müssen diese nicht mehr Medikamentenlisten, Befundemappen und Krankheits-Lebensgeschichten mit sich herumschleppen. Und wenn das System endlich steht können künftig auch besonders wichtige Dinge wie z.B. Patientenverfügungen im System gespeichert werden. Dabei gilt wie bisher: Auf der e-Card finden sich keine Daten - diese Karte ist nur der Schlüssel zu einem sicheren System", so Korosec weiter.

"Volles Verständnis haben wir dafür, dass vor allem unsere Hausärztinnen und Hausärzte sich endlich ein neues Tarifsystem wünschen: Mehr finanzielle Mittel für Prävention, Beratungsgespräche und die hausärztliche Leistung der 'Lotsen durch das Gesundheitssystem'. Hier sind die Allgemeinmediziner unserer Unterstützung sicher. Allerdings hat dies nichts mit ELGA zu tun, ist eine Verknüpfung damit nicht zulässig", betont Aubauer das Verständnis des Seniorenbundes für die Bedürfnisse insbesondere der Allgemeinmediziner.

"Wir empfehlen allen Seniorinnen und Senioren: Bleiben Sie angemeldet. Nutzen Sie ELGA für Ihren Gesundheitsalltag. Den für ELGA Zuständigen legen wir allerdings dringend ans Herz: Organisieren und kommunizieren Sie dieses Projekt endlich besser! Sorgen Sie sich endlich um eine Alternativlösung bei der automatischen Warnung vor Medikamentenwechselwirkungen und zeigen Sie auch öffentlich auf, dass die Gesundheitsdaten bei ELGA wirklich sicher sind. Es wäre unverzeihlich, dieses wirklich wichtige Projekt an mangelnder Kommunikation scheitern würde", halten die beiden Seniorenbund-Spitzenpolitikerinnen abschließend fest!

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