JW-Rohrmair-Lewis: Countdown für neuen Crowdfunding-Rechtsrahmen läuft bis 31. März

Junge Wirtschaft erinnert Regierung an Vorhaben zur Attraktivierung von Crowdfunding und fordert planmäßige Umsetzung

Wien (OTS/PWK119) - "Wir erinnern die Bundesregierung an ihr Vorhaben, bis Ende März einen neuen und verbesserten Rechtsrahmen für Crowdfunding und Bürgerbeteiligungsmodelle zu erarbeiten. Bei der angespannten Finanzierungssituation von jungen Unternehmen und Startups besteht akuter Handlungsbedarf. Gerne stehen wir unterstützend zur Seite, denn wir haben bereits vergangenes Jahr gemeinsam mit Experten entsprechende Vorschläge erarbeitet und präsentiert", erklärt Herbert Rohrmair-Lewis, Bundesvorsitzender der Jungen Wirtschaft (JW). Die Überarbeitung der rechtlichen Bestimmungen für Crowdfunding soll, gemäß Regierungsprogramm, bis 31. März erfolgen. Die JW begrüßt dieses Vorhaben und fordert eine planmäßige Umsetzung der Maßnahme. "Eine Verzögerung wäre - nach der von der Regierung geplanten Rücknahme der GmbH-Reform und des Gewinnfreibetrages - ein weiteres fatales Signal an die jungen Unternehmer", pocht Rohrmeir-Lewis auf die schnelle Neugestaltung der betreffenden Regelungen.

Substanzielle Verbesserung notwendig

"Wir erwarten uns von der neuen Regelung eine substantielle Verbesserung, denn kosmetische Eingriffe tragen nicht zur Lösung der angespannten Finanzierungssituation von jungen Unternehmen und Startups bei", unterstreicht der JW-Bundesvorsitzende. Konkrete Vorschläge für eine echte Attraktivierung liegen bereits seit vergangenem Jahr am Tisch. "Die Anhebung der Prospektpflicht von derzeit 250.000 Euro auf die von der EU ermöglichten 5 Millionen Euro ist zentral. Darunter soll es je nach Projektvolumen stufenweise Informationspflichten geben", erklärt Rohrmair-Lewis. Darüber hinaus ist eine Änderung des Einlagebegriffs im Bankwesengesetz notwendig. Jedes Unternehmen soll zum Zweck der Finanzierung realwirtschaftlicher Tätigkeiten, etwa dem Ankauf einer Maschine, Gelder sammeln dürfen. Der entgegengenommene Betrag darf dabei insgesamt 5 Millionen Euro nicht übersteigen. "Die Umsetzung dieser Forderungen wäre eine signifikante Verbesserung für Crowdfunding- und Bürgerbeteiligungsmodellen, was wiederum junges Wachstum und die Schaffung von Arbeitsplätzen fördert", betont Rohrmair-Lewis abschließend. (ES)

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