VP-Juraczka ad Arbeitslosenzahlen: Der Wiener Weg ist gescheitert

Wien (OTS) - "Im Jahr 1980 zählte Wien zu den drei Bundesländern mit der niedrigsten Arbeitslosigkeit, die Arbeitslosenrate lag unter dem Österreich-Schnitt. In den letzten zwölf Jahren war Wien zehn (!) Mal das Schlusslicht unter allen Bundesländern, 2013 sogar erstmals zweistellig mit der höchsten Arbeitslosenrate seit 1945. Der von der SPÖ beworbene "Wiener Weg" ist offensichtlich gescheitert", so der Landesparteiobmann der ÖVP Wien StR Manfred Juraczka in Reaktion auf die aktuellen Arbeitsmarktzahlen.

Manfred Juraczka: "Nicht nur dass die Bundeshauptstadt auf dem letzten Platz in der Arbeitslosenstatistik liegt, war auch der Anstieg im Februar deutlich höher als in anderen Bundesländern. Ob Hochkonjunktur oder Weltwirtschaftskrise, Wien entfernt sich immer mehr vom österreichischen Durchschnitt."

Leider gibt es auch nicht das von der SPÖ immer verkündete "Wiener Phänomen" von steigender Arbeitslosigkeit und steigender Beschäftigung. Wien hatte im vergangenen Jahr rund 791.300 unselbständige Beschäftige, im Jahr 1992 (!) lag der Wert schon bei rund 791.800 Beschäftigten. Während österreichweit in den letzten 20 Jahren mehr als 428.000 (!) Arbeitsplätze geschaffen wurden, stagniert die Zahl der Beschäftigten in Wien. "Was können die anderen Bundesländer, was das rot-grüne Wien nicht kann?" so der Landesparteiobmann weiter.

Manfred Juraczka abschließend: "Dass das rot-grüne Wien eine Kurskorrektur in der Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik braucht, zeigt sich exemplarisch an den Wiener Einkaufsstraßen. Da wird die Mariahilfer Straße durch eine monatelang Testphase ins wirtschaftliche Chaos gestürzt, was Umsatzeinbußen und Beschäftigtenabbau zur Folge hatte. Und während für eine an sich funktionierende Einkaufsstraße 30 Millionen Euro zur Umgestaltung zur Verfügung gestellt werden, stehen für die 84 anderen leider nicht funktionierenden Einkaufsstraßen in Wien durchschnittlich rund 15.000 Euro bereit. Nur eine Politik, die Wirtschaftstreibende und deren Mitarbeiter unterstützt und nicht wie momentan nur Hindernisse in den Weg legt, kann dieser Stadt weiterhelfen."

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