AK Kaske: Arbeit schaffen, Arbeit sichern hat oberste Priorität

Wien (OTS) - "Arbeit schaffen, Arbeit sichern", ist angesichts der Monat für Monat steigenden Arbeitslosenzahlen für AK Präsident Rudi Kaske oberste politische Priorität: "Dafür braucht es aber mehr Initiativen für mehr Arbeit." Neben den notwendigen Investitionen in Kinderbetreuung, ganztägige Schulformen, Pflege und sozialen Wohnbau, müssten auch die notwendigen arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen ausreichend dotiert sein. "Nichts kommt einem Sozialsystem teurer als unerträglich hohe Arbeitslosigkeit", sagt Kaske. Der AK Präsident kritisiert in diesem Zusammenhang auch Pläne der Regierung, die im Regierungsprogramm fixierten jährlichen Zusatzmittel im Ausmaß von 350 Millionen Euro für die Arbeitsmarktintegration Älterer vorgesehen Mittel auf drei Jahre zu strecken. Außerdem bemängelt Kaske, dass festgeschrieben wird, wie diese Mittel verwendet werden müssen:
"Damit nimmt die Regierung dem Arbeitsmarktservice die Möglichkeit die Mittel bedarfsgerecht einzusetzen. Niemand kann vorhersagen, wie viel Geld für welche Maßnahmen sinnvoll ist." Der AK Präsident pocht auch weiterhin auf die rasche Umsetzung eines wirksamen Bonus-Malus-Modells. "In Sachen höherer Beschäftigung Älterer tun die Unternehmen nach wie vor zu wenig. Die Wirtschaft kommt offenbar freiwillig ihrer gesellschaftspolitischen Aufgabe nicht nach. Es ist höchst an der Zeit, dass die, die zu wenig Ältere beschäftigen, dafür zahlen." Kaske verlangt, dass der Hauptverband noch heuer, jene Betriebe, die keine oder zu wenige Ältere beschäftigen, darüber informiert, wie viele Ältere sie einstellen müssen. Der Malus sollte jedenfalls früher als 2017 kommen und er sollte für die Unternehmen deutlich spürbar sein.

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