FPÖ-Vilimsky über ORF-Pressestunde: Mein Name ist Hahn und ich weiß von nichts!

Wien (OTS) - "Nichts Konkretes kam heute von EU-Kommissar Johannes Hahn in der heutigen ORF-Pressestunde. Fast eine Stunde lang wich Hahn Fragen zu den Themen wie der Hypo-Alpe-Adria, der Krise in der Ukraine, der Wirtschaftsentwicklung der EU - insbesondere Griechenland - oder dem Anspruch des österreichischen EU-Kommissars für die stärkste Partei bei der EU-Wahl aus. Quasi nach dem Motto:
Mein Name ist Hahn, ich weiß von nichts", so FPÖ-Generalsekretär und Europasprecher NAbg. Harald Vilimsky in einer Reaktion.

"Hahn hat heute seine Ahnungslosigkeit offenbart und sich als EU-Kommissar endgültig disqualifiziert. Seine Tage in der EU werden bald gezählt sein", so Vilimsky, der mit Andreas Mölzer als freiheitliche Doppelspitze bei der EU-Wahl kandidiert. Für die FPÖ sei klar, dass die nach der EU-Wahl stärkste Partei Österreichs auch einen Anspruch auf einen EU-Kommissar haben muss. Was die Abwicklung der Hypo betreffe, müsse über ein Sanierungsverfahren, wie es die Insolvenzordnung vorsehe, endlich ernsthaft auch diskutiert werden, so Vilimsky.

Dass Griechenland nun weitere Hilfspakete benötige, zeige einmal mehr, dass die EU in der Krisenbewältigung versagt habe und eine Trendumkehr notwendig sei. Wenig verwunderlich sei auch, dass die Jugendarbeitslosigkeit Europas steige, da die EU die Unternehmer mit sinnlosen Maßnahmen und hohen Steuern abwürge, zeitgleich auch das Bildungssystem ruiniere. Der heutige Auftritt Hahns habe auch gezeigt, dass die ÖVP in der EU einfach kein Gewicht mehr hat und als europäischer Vertreter nicht mehr ernst genommen werden könne, stellte Vilimsky abschließend fest.

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