Stronach/Franz: Nein zu ELGA

Prestigeprojekt des Gesundheitsministers verkommt zur teuren Lachnummer

Wien (OTS) - "Ich kann nur allen Patienten empfehlen, nein zu sagen zu ELGA und sich schnellstmöglich aus dem System abmelden", erklärt Team Stronach Gesundheitssprecher Dr. Marcus Franz. Denn nicht nur die Sicherheit der persönlichen Daten sei noch immer nicht gewährleistet, "auch viele Ärzte wehren sich gegen ELGA - und das völlig zu Recht", so Franz, selbst Mediziner.
Die kommenden Protestaktionen der Ärzte sind für Franz absolut verständlich: "ELGA in der jetzigen Form nützt niemandem, sondern erschwert den Ärzten und Patienten nur das Leben. Die Mediziner haben keinen Nutzen, sondern nur noch mehr EDV-Bürokratie. Und keinem einzigen Patienten ist damit geholfen!"

Die jüngst bekannt gewordene Panne bei ELGA zeige, "dass das Prestigeprojekt des Gesundheitsministers zur teuren Lachnummer verkommt." Denn die - durchaus sinnvolle - Prüfung der Wechselwirkungen von Medikamenten wurde aus dem System gestrichen, weil sie nicht funktioniert hat. "Raus aus diesem ELGA und völliger Neustart!", verlangt der Team Stronach Gesundheitssprecher und fordert neuerlich Gipfelgespräche aller Gesundheitssprecher mit dem Gesundheitsminister und dem Ärztekammerpräsidenten sowie der ELGA Geschäftsführung und den Datenschützern.

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