Wurm: SPÖ-geführte Regierung schreibt Frauenförderung bei der Arbeitsmarktpolitik groß

Frauen kommen überproportional viel Geldmittel bei der aktiven Arbeitslosenunterstützung zugute - Gespräche über Informationspflicht für Teilzeitkräfte laufen

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Frauensprecherin Gisela Wurm erinnerte am Donnerstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst, dass die SPÖ-geführte Bundesregierung bereits deutliche Maßnahmen für Frauen am Arbeitsmarkt gesetzt beziehungsweise in die Wege geleitet habe. "Die SPÖ-geführte Regierung schreibt Frauenförderung bei der Arbeitsmarktpolitik groß", betonte Wurm. Die Nationalratsabgeordnete erklärte, dass im Jahresschnitt 2013 rund 42 Prozent der Arbeitslosen Frauen waren, aber fast 50 Prozent der aktiven Unterstützungsleistungen seien Frauen zugutegekommen. "Also überproportional viel", sagte Wurm. ****

Zudem werde derzeit mit dem Koalitionspartner eine Informationspflicht für Teilzeitkräfte entwickelt. "Wenn Arbeitsplätze mit einer höheren Stundenzahl im Betrieb frei werden, dann muss man zuerst die Teilzeitkräfte, die bereits im Betrieb beschäftigt sind, informieren, bevor man extern zu suchen beginnt", erklärte Wurm.

Im Bereich des Arbeitsmarktservices gebe es eine Reihe an Maßnahmen und Projekten, die speziell oder hauptsächlich Frauen fördern. Etwa das Programm "Frauen in Handwerk und Technik" (FiT), durch das Frauen eine höherwertige Ausbildung in nicht traditionellen Berufsfeldern erhalten. Oder das Projekt "Wiedereinstieg mit Zukunft", durch das die Rückkehr in das Berufsleben durch Neuorientierung, Coaching und einen Weiterbildungsplan unterstützt wird. Auch das Programm "Kompetenz mit System" wird überproportional von Frauen genutzt. Damit wird der Abschluss eines Lehrberufs ermöglicht. "Weiters gibt es nach der Pilotphase 2010 bis 2012 mittlerweile ein flächendeckendes Angebot an Frauenberufszentren, die ein umfassendes Beratungs- und Dienstleistungsangebot für Frauen mit Qualifizierungsinteresse zur Verfügung stellen", sagte Wurm. "Diese Maßnahmen benötigen aber natürlich noch etwas Zeit, um sich in ihrer Wirkung voll in den Arbeitsmarktdaten spiegeln zu können", sagte Wurm.

Ganz wesentlich sei aber auch der Ausbau der Kinderbetreuungsplätze, "damit Frauen die Berufstätigkeit, bzw. die volle Berufstätigkeit erleichtert werden kann. Hier investiert die Regierung 350 Millionen Euro und 400 Millionen Euro für den Ausbau der Ganztagsschulen", betonte Wurm und erklärte: "Nicht zu vergessen ist natürlich die Einkommenstransparenz, die verpflichtenden Einkommensberichte, sowie die vorgeschriebenen Gehaltsangaben in den Stelleninseraten." Wurm resümierte: "Ich bin überzeugt, dass sich aufgrund all dieser Bemühungen der SPÖ-geführten Regierung die Daten bezüglich Lohngerechtigkeit und Einkommensschere bald deutlich besser darstellen werden." (Schluss) up/sc

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