Lunacek: "Zukunft der Ukraine nicht durch neue Tote gefährden"

Grüne: EU, Russland und Ukraine müssen Eskalation auf der Krim verhindern

Straßburg (OTS) - "Das Europäische Parlament hat heute sehr eindringlich vor erneuten Gewaltausbrüchen in der Ukraine gewarnt. Es liegt nun an den Staats- und Regierungschefs alles zu versuchen, um die Eskalation auf der Krim zu stoppen. Der Vertrag der russischen Flotte mit der Ukraine hat weiterhin Bestand, aber die Ukraine muss über die politische Zukunft auch auf der Krim selbst entscheiden. Diese darf nicht durch neue Tote gefährdet werden. Merkel, Hollande und Tusk müssen den russischen Präsidenten Putin überzeugen, dass Europa friedliche Lösungen braucht. Ich fordere die EU, Russland und die Ukraine auf, sofort gemeinsam zu Sicherheitsberatungen zusammen zu kommen und so zu einer Deeskalation der Situation beizutragen. Überdies sind die europäischen Länder im UN Sicherheitsrat aufgerufen, Schritte zur Beruhigung der Situation in die Wege leiten. Alle Verhandlungen müssen dabei im Sinne des Assoziierungsabkommen mit der EU stattfinden", kommentiert Ulrike Lunacek, Vizepräsidentin und außenpolitische Sprecherin der Grünen im Europaparlament die heutige Verabschiedung einer Resolution zur Situation in der Ukraine im Europäischen Parlament.

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