Tod der "Kärntner Tageszeitung" ist ein Warnsignal zum Umdenken in der Medienbranche

ÖJC fordert von Bundesregierung moderne Maßnahmen gegen das Zeitungsterben

Wien (OTS/ÖJC) - Der Österreichische Journalisten Club - ÖJC fordert die österreichische Bundesregierung auf, aus dem Tod der "Kärntner Tageszeitung" rasch Lehren zu ziehen und neue Förderungsprogramme für die Medienbranche zu entwickeln. Das Behalten der alten Strukturen, wie die alte "gießkannenartige" Bundespresseförderung, die altmodischen Förderungs- und Kontrollfunktionen und die zu geringe Unterstützung für junge, aufstrebende Medienkonzepte führen zu dieser Situation.

Unabhängig davon, welche wirklichen Hintergründe zum Sterben der KTZ geführt haben, verlangt der ÖJC schon seit Jahren moderne Strukturen zum Aufbau einer heimischen Medienlandschaft. Dabei sollte man ruhig Anleihen bei unseren Nachbarn Deutschland und der Schweiz nehmen. Besonders die Schweiz zeigt hier, dass nur gut bezahlte Journalisten den Weiterbestand der Medien sichern können.

Qualitätsjournalismus kostet zwar mehr Geld, garantiert aber durch seine bessere Qualität auch mehr Leser, Hörer und Seher. "Der ÖJC fordert daher von der österreichischen Bundesregierung Maßnahmen zum nachhaltigen Aufbau einer starken österreichischen Medienbranche", so ÖJC-Präsident Fred Turnheim in einer Aussendung am Donnerstag.

Der ÖJC bedauert das Sterben der "Kärntner Tageszeitung". Aber wie jeder Tod, so soll auch dieser kein sinnloser gewesen sein.

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