Familienministerium und Landwirtschafts- und Umweltministerium leben Verwaltungsreform vor

Bundesministerin Karmasin und Bundesminister Rupprechter unterzeichnen zukunftsweisendes Verwaltungsübereinkommen - Ersparnis von jährlich 2 Millionen Euro Steuergeld

Wien (OTS) - Mit 1. März bekommt Österreich erstmals ein eigenständiges Bundesministerium für Familien und Jugend. Das eigenständige Ministerium ist auch ein starkes Signal für den hohen Stellenwert, den die Bundesregierung den Themen Familien und Jugend für die Zukunft dieses Landes gibt.

Familien- und Jugendministerin Sophie Karmasin, die 20 Jahre in der Privatwirtschaft tätig war und ihre Managementerfahrung nun auch in ihrer politischen Funktion einbringen will, wird ihr neues Ressort modern und schlank in der Verwaltung aufstellen. "Unser neues Ministerium wird sparsam, wirtschaftlich und zielgerichtet arbeiten, ohne unnötige neue Verwaltungsstrukturen zu schaffen. Das Ziel ist möglichst viele bereits vorhandene Synergien in der Bundesverwaltung zu nutzen. Damit können wir Vorbild für zukünftige Verwaltungsreformen sein" so Karmasin. Das neue BMFJ wird auf die Schaffung einer neuen Sektion für Verwaltungsaufgaben verzichten und bei "overhead-Tätigkeiten" auf die Unterstützung des Landwirtschaft-und Umweltministeriums zurückgreifen.

Bundesministerin Sophie Karmasin und Bundesminister Andrä Rupprechter haben dazu heute, Donnerstag, ein Verwaltungsübereinkommen abgeschlossen, mit dem der ressourcenschonende Einsatz von Steuermitteln mit geringem Personalbedarf durch Kooperation im Bereich des allgemeinen Verwaltungshandelns erzielt wird. Durch das heute geschlossene Verwaltungsübereinkommen wird ein Einsparungspotential von rund zwei Millionen Euro pro Jahr realisiert.

Bundesminister Andrä Rupprechter ist die Unterstützung des Familienministeriums ein persönliches Anliegen: "Als Vater von vier Kindern weiß ich, wie wichtig es ist, dass die Familien eine Lobby haben. Natürlich ist auch in diesem Bereich der sparsame Umgang mit Steuergeld vordringlich. Es freut mich, dass wir das neue Familienministerium in der Administration unterstützen und so rund zwei Millionen Euro einsparen können."

Das Landwirtschafts- und Umweltministerium übernimmt für das Familienministerium einen Großteil der administrativen Aufgabenbereiche. Dazu gehört die Personalverwaltung ebenso wie die IT-Infrastruktur sowie das Facility-Management. Die Zusammenarbeit erfolgt auch bei der Auftragsvergabe, im Rechnungswesen und im Repräsentationsbereich.

Dadurch können im Personalbereich 1,2 Millionen Euro pro Jahr eingespart werden. Durch die Synergieeffekte kommen beim Sachaufwand weitere 800.000 Euro Ersparnis dazu. Für Rupprechter ist diese Kooperation beispielgebend für eine moderne Verwaltung.

"Ich danke meinem Kollegen Rupprechter für die wertvolle Unterstützung bei der Gründung des neuen Familien- und Jugendministeriums und bin davon überzeugt, dass wir mit diesem Schritt beispielgebend im Sinne einer funktionierenden, effizienten und schlanken Verwaltung vorangehen. Aus meiner Erfahrung in der Privatwirtschaft weiß ich, wie wichtig eine ständige Effizienzsteigerung für den Erfolg ist. Diese Arbeitsweise möchte ich auch im neuen Familien- und Jugendministerium, für das ich nun Verantwortung trage, einbringen", betont die Familienministerin.

Bilder von der Unterzeichnung des Verwaltungsübereinkommens finden Sie auf: http://www.lebensministerium.at/fotoservice.html

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