Lehrerbund Kärnten: BIFIE-Skandal aufklären!

Claudia Wolf-Schöffmann fordert lückenlose Aufklärung des BIFIE-Skandals und stellt BIFIE in Frage. Verharmlosung von SP-Ministerin und Kärntens Landesschulrat nächster Skandal

Klagenfurt (OTS) - "Das Datenleck im Bundesinstitut für Bildungsforschung ist der eine Skandal, die Untätigkeit und Verharmlosung von der Bildungsministerin ist jedoch der nächste Skandal. Auch Kärntens Landesschulratspräsident möchte lieber zudecken als lückenlos aufklären", reagiert heute die Obfrau des Lehrerbundes, Claudia Wolf-Schöffmann auf den BIFIE-Skandal.

Es sei schlichtweg erschütternd, dass eine Ministerin, die immerhin die volle Verantwortung für das BIFIE trägt, seit Dezember diesem Datenleck tatenlos gegenübersteht und sich nun an den Geschäftsführern abputzen möchte. Sie, Wolf-Schöffmann, fordert nicht nur die lückenlose Aufklärung sondern auch die Ministerin auf, ihre Verantwortung wahrzunehmen.
"Das BIFIE ist eine Institution des Bildungsministeriums, also trägt Ministerin Heinisch-Hosek auch die Verantwortung, Wer in dieser Position nicht weiß, was in seinem Bereich vorgeht, ist fehl am Platz. Wer es weiß und nichts tut, hat zu gehen", findet Wolf-Schöffmann klare Worte.

Neben der Aufklärung dieses Skandals seien auch die Maßnahmen von Seiten der Bildungsministerin zum Schutz der Beteiligten jetzt und in Zukunft zu hinterfragen. "Wo bleibt der Schutz all jener, deren Daten in Europa herumschwirren? Wo bleibt der Schutz unserer Kinder? Es ist kein Geheimnis, dass Daten, die übers Internet verbreitet werden, für jeden Missbrauch offenstehen", hält Wolf-Schöffmann fest.

Mit dem Stopp aller zentralen Schultests habe Heinisch-Hosek die Reißleine gezogen, aber damit sei der Schutz der Daten, die bereits durchs Leck gerutscht sind, nicht mehr gewährleistet.

Wolf-Schöffmann stellt auch die Effizienz des BIFIES in Frage. "Das BIFIE ist mittlerweile ein aufgeblähter Apparat, dessen Effizienz und Notwendigkeit sogar der Rechnungshof hinterfragt. Heute ist durch das Datenleck diese Institution als Ganzes in Frage zu stellen", so Wolf-Schöffmann. Die enormen Kosten des BIFIES stehen laut Wolf-Schöffmann jedenfalls in keiner Relation zum Nutzen. "Klüger und effizienter wäre es, diese Mittel für mehr Personal an den Schulen zur Verfügung zu stellen. Persönliche Betreuung in allen Bereichen ist noch immer das sicherste Mittel in unserer Ausbildung", weist Wolf-Schöffmann hin. (Schluss)

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