Übergabe der Petition zur Wiener Bauordnung - "Rettet den Kamin" an die MA 62

Die Anliegen der Bürger in Wien können nicht weiter ignoriert werden.

Wien (OTS) - Die Initiatoren von "Rettet den Kamin" übergeben 2.209 Unterschriften an die MA 62 und an die Repräsentanten des Wiener Wohnbaus.

In der Diskussion um die neue Wiener Bauordnung wurde unter dem Überbegriff "Leistbares Wohnen" als eine der Maßnahmen seitens der Politik die Streichung des verpflichteten "Anschlusses an eine Abgasanlage" in jeder Wohnung (Notkamin) gefordert.

Die Initiative "Rettet den Kamin" ist ein Zusammenschluss von Interessensgruppen rund um den Kamin, die sich für die Interessen der Bürger in Hinblick auf die Versorgungssicherheit und die Ressourcenschonung einsetzt. Aus Anlass hat diese Gruppe zu diesem Thema unter www.kamin.or.at eine Petition verfasst und Unterschriften gesammelt.

Die "Petition gegen Streichung des verpflichtenden Kaminanschlusses in jeder Wohnung in der Wiener Bauordnung" umfasste den Zeitraum von Ende 2013 bis Mitte Februar 2013 und wurde im Rahmen einer Unterschriftenaktion (Online, Mail, Post) von insgesamt 2209 verifizierten Personen unterstützt.

61 Prozent (= 1340) aller Unterschriften wurden in Wien gesammelt, gefolgt von Niederösterreich (= 417,19 Prozent) und der Steiermark (= 183,8 Prozent). Hier zeigt sich auch klar und deutlich, dass in den Bundesländern Steiermark und Niederösterreich der Kamin ein Anliegen der Bürger ist.

Innerhalb der Wiener Bezirke wurde die Petition am meisten in den Randbezirken mit einem hohen Anteil an Mehrfamilien-Wohnbauten (etwa:
Donaustadt, Floridsdorf, Favoriten...) unterstützt.

Das Ziel dieser Initiative ist weiterhin die Verpflichtung zur Bereitstellung des Kaminanschlusses in jeder Wohnung zu erhalten, den nachhaltigen realistisch möglichen Nutzen für die Menschen, aber auch für die Gesellschaft zu sichern.

Sicherheit für den Bürger

Der Rauchfang ist mehr als nur Eigenverantwortung.
Die einzige Form der Heizung, die nicht von Zuleitungen von außen oder von Energieimporten abhängig ist, ist heute noch genauso wie einst ein Festbrennstoffkessel - also ein klassischer Holzofen, mit einem passenden Kamin. Der nachträgliche Einbau eines Kamins ist aber meist sehr teuer oder sogar aufgrund von baulichen Gegebenheiten oder des Stadtbildschutzes ganz unmöglich. Die einzige Lösung ist die rechtzeitige und richtige Planung sämtlicher Heizoptionen.

Der Gesetzgeber setzt heute auf Eigenverantwortung. War es früher in ganz Österreich Pflicht ein neues Haus oder Wohnung mit einem Rauchfang auszustatten, ist dies heute nur mehr in wenigen Bundesländern der Fall. Umso wesentlicher ist es, ein allgemeines Bewusstsein um die Wichtigkeit eines Kamins zu schaffen, dass in Zukunft jedem einzelnen Bürger die Möglichkeit gegeben wird, seinen Bedarf an Wärme beim Wohnen aus eigener Wahl zu bestimmen.

Individuelle Wärme in Form eines Kachel- oder Kaminofens ist für viele Menschen ein Synonym für Behaglichkeit, Wohlfühlen und Lifestyle. Somit ist der Kamin fern davon eine "Notlösung" zu sein, sondern vielmehr ein wesentlicher Bestandteil unseres Lebensgefühls.

Zusammengefasst bestätigen auch repräsentative Umfragen, dass sich ein Großteil der Wohnungswerber und -Mieter für den Einbau eines Kamins an gut positionierter Stelle im Wohnraum ausspricht.

Nähere Informationen auch unter www.kamin.or.at

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