FP-Strache: Wiener Bürgermeister Häupl hat sich von Mikl-Leitner über den Tisch ziehen lassen

Wachzimmerschließungen anstatt vernünftigem Sicherheitskonzept

Wien (OTS/fpd) - Wie nun bereits durchgesickert ist, sollen in Wien 22 Polizeiposten zusperren. "Die Beteuerungen von Bürgermeister Häupl, über die Wachzimmerschließungen zu verhandeln, stellen sich nun als reines Lippenbekenntnis heraus. Häupl hat sich von Mikl-Leitner ganz klar über den Tisch ziehen lassen", stellt der freiheitliche Landesparteiobmann NAbg. Heinz-Christian Strache erbost fest.

"Das Einknicken des Bürgermeisters geht einmal mehr auf Kosten der Wiener Bürger und deren Sicherheit. Spätestens jetzt muss jedem klar sein, dass auch die 1.000 versprochenen Polizisten nicht mehr als leere Worte des Stadtoberhauptes sind", gibt Strache zu bedenken. "Dem Bürgermeister schwimmen bereits einem Jahr vor der Wahl die Fälle davon. Der einst mächtige Landeshauptmann wird nirgends mehr ernstgenommen - auch nicht von seiner eigenen Bundesregierung!"

Dass in den erweiterten Wohngebieten Wiens sechs neue Wachzimmer eröffnet werden, deutet Strache als faulen Kompromiss: "Wo mehr Bürger leben, muss auch für deren Sicherheit gesorgt werden. Ein hin-und herschieben von Beamten ist keine Lösung!" "Der einzig gangbare Weg ist die deutliche Aufstockung der Wiener Polizei, moderne Wachzimmer mit genügend Platz, um die notwendige Ausrüstung griffbereit zu haben und so in Summe für ein besseres Klima innerhalb der Polizei zu sorgen", macht der freiheitliche Bundesparteiobmann deutlich.

"Anstatt der immer weiter ansteigenden Kriminalität durch ein vernünftiges Sicherheitskonzept die Stirn zu bieten, wird an allen Ecken und Enden gespart", ist Strache empört. "Durch dieses neuerliche Nachgeben des Bürgermeisters hat sich Häupl endgültig ins Aus geschossen. Die Wähler werden ihm die Rechnung präsentieren", ist sich Strache sicher.

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