Datenskandal: Unterrichtsministerium trägt Verantwortung

Zentralmatura: Testungs-Stopp bringt Unsicherheit unter Schüler

Wien (OTS) - Gestern wurde intensiv über den Datenskandal im Unterrichtsministerium berichtet. Im ZIB-Interview liebäugelte Ministerin Heinisch-Hosek auch mit einer Verschiebung der Zentralmatura und sorgt damit für große Aufregung und Unsicherheit bei den Schülern. Medienberichten zufolge wusste man im Unterrichtsministerium über das Datenleck seit Dezember Bescheid. Die Schülerunion fordert, dass das Unterrichtsministerium mit Ministerin Heinisch-Hosek die komplette Verantwortung übernimmt und Konsequenzen zieht.

"Der Testungsstopp rund um die Zentralmatura sorgt für großen Aufruhr bei den Schülern. Jetzt gab es schon sehr viel Verunsicherung wegen der holprigen Vorbereitung und jetzt dieser Skandal. Will man nach jahrelanger Vorbereitung doch wieder um ein Jahr verschieben? Die Schüler sind verärgert. Datenleck hin oder her, im Mittelpunkt muss stehen, wie es für die Schüler weitergeht", betont Thomas Gaar, Bundesobmann der Schülerunion.

"Bereits Kindern erklärt man, dass man für seine Fehler gerade stehen und Verantwortung tragen muss. Dazu gehört auch, Konsequenzen zu ziehen. Wie die Konsequenzen ausschauen, sollte eine Ministerin selbst wissen", so Gaar.

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