Unser Salzburg! Gegen die 380 kV-Leitung!

Ziehen wir die Alternative in Betracht - 380 kV unter der Erde

Straßburg (OTS) - In ganz Europa und auch in Salzburg wird derzeit viel diskutiert: über die Abschaltung von Atomkraftwerken, Förderung von erneuerbaren Energien, den vermeintlichen Nutzen von Gas als 'Schwellenenergie' und Energieinfrastrukturprojekte auf europäischer Ebene sind derzeit oft der Anstoß von Debatten. "In Deutschland, an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, werden derzeit unter der Leitung von Herrn Prof. Dr.-Ing. Martin Molitor intensive Forschungen über unterirdisch zu verlegende 380 kV-Leitungen betrieben. Diese Pipelinetechnik würde die Stromleitungen mit bester Isolation unter die Erde bringen - darin würden große Vorteile für Umwelt und Betroffene liegen", beschreibt MdEP Angelika Werthmann. Die Technik ist allerdings mitten in der Entwicklung begriffen und ihre Verfügbarkeit für das Salzburger Anliegen hängt eng mit zeitlichen Planungsfaktoren zusammen. Offenbar könne eine Task-Force-Initiative der EU hier unter Umständen einen wesentlichen Beitrag leisten.

Wie in 'Salzburg Heute' am 21.01.14 berichtet wurde, wäre die Ausweisung des Gebietes als geschützter Landschaftsteil durchaus möglich und erscheine angesichts verschiedener Gutachten auch gerechtfertigt. "Ich wende mich hier direkt an Frau Landtagsabgeordnete Rössler im Land Salzburg: Wir sprechen hier auch laut Medienbericht von einer schützenswerten Tier- und Pflanzenwelt, ebenso wie vom Erhalt des Landschaftsbildes mit dem Hintergrund der Lebensqualität und des Tourismus. Außerdem möchte ich daran erinnern, dass auch die Gesundheit der betroffenen Bürgerinnen und Bürger mit der Verhinderung des Projekts zusammenhängt. Ich bin, wie viele der Bürgerinnen und Bürger davon überzeugt, dass sich die Nähe zu einer solchen Stromleitung negativ auf die Gesundheit und das Wohlbefinden auswirkt", betont MdEP Angelika Werthmann. "Ich bin der Ansicht, wir müssen uns entscheiden: entweder die direkte Installation dieser Leitung endgültig durch ein Naturschutzgebiet verhindern oder die Option der oben beschriebenen neuen Technik für die Planungen heranziehen. Diese Möglichkeiten sind mit den Interessen der Betroffenen und auch der SalzburgerInnen offenbar am besten vereinbar."

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