FPÖ-Obermayr: "Studentenimport" aus Drittländern in die EU ein falscher Ansatz

Bis 2020 sollen 11 Mio. "Studenten" zuwandern, keine Immigration durch die Hintertür

Wien (OTS) - Das Zulassungsverfahren für Drittstaatsangehörige, das heute im EU-Parlament verabschiedet wird, ist für den freiheitlichen EU-Abgeordneten Mag. Franz Obermayr undurchdacht und falsch: "Ein erleichterter Studienzugang für Studenten aus Drittstaaten zu den Europäischen Universitäten klingt zwar ganz nett, stellt sich allerdings bei genauer Analyse als problematisch heraus." Dafür gebe es laut Obermayr mehrere Gründe: "Erstens ist es für die betroffenen Jungakademiker und -studenten in den EU-Ländern angesichts der hohen Akademikerarbeitslosigkeit, z.B. in Spanien, unverständlich und unehrlich. Zweitens geht es der Kommission vorwiegend um die Lösung demografischer Probleme." Dies könne man auch der "Neufassung und Zusammenfassung der Richtlinien 2005/71/EG" entnehmen.
Auch die Idee, junge Akademiker nach ihrem Studienabschluss zu binden, sei aber an und für sich noch richtig. "Durch das Zulassungsverfahren sollen aber in den nächsten 7 Jahren rund elf Millionen Studierende in die Union geholt werden, wobei auch mit Familiennachzug und damit verbunden auch einer Arbeitsmarktklemme und Lohndumping zu rechnen ist", zeigt Obermayr auch die Probleme auf.

"Hinzu kommt noch, dass auch für die betreffenden Drittstaaten ein sogenannter 'Brain drain', also eine Abwanderung wichtiger intellektueller Kapazitäten zu befürchten ist", ist Obermayr über die völlig verfehlte Stoßrichtung der Kommission verärgert. Demografische Probleme der EU seien zuerst intern zu lösen, bevor auch deswegen Menschen aus Drittstaaten eingeladen würden.

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