• 25.02.2014, 12:39:08
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Christian Ragger: Internationale Schule für SP-interne Interessen missbraucht?

Welche Rolle spielt LH Peter Kaiser? - Gemeinden müssen für SHV-Fehlinvestition büßen

Utl.: Welche Rolle spielt LH Peter Kaiser? - Gemeinden müssen für
SHV-Fehlinvestition büßen =

Klagenfurt (OTS) - Im Anschluss an die heutige Regierungssitzung nahm
der freiheitliche Landesrat Mag. Christian Ragger Stellung zur
aktuellen Diskussion bezüglich des Standortes der Internationalen
Schule Villach. "Bildung darf nicht für SPÖ-interne Spielchen
zwischen den Bürgermeistern von Villach und Velden Helmut
Manzenreiter und Ferdinand Vouk sowie Landeshauptmann Dr. Peter
Kaiser missbraucht werden", betont er. Ragger stellt die Frage,
welche Interessen LH Peter Kaiser in der Causa habe. Denn das
Internat der Schule sollte in Velden just im Cap Wörth Platz finden,
das der Österreichischen Jugendherbergsverband (ÖJHV) betreibt.
Kaiser ist dessen Präsident.

"Sollte hier statt der Internationalisierung eine Sozialisierung
der Schule stattfinden", fragt sich Ragger. Für ihn besteht kein
Zweifel, dass die Schule mit europäischer Ausrichtung im Zentralraum
anzusiedeln ist, dort wo internationale Firmen tätig sind.
"Logischerweise muss der Standort da sein, wo auch Unternehmen sind,
die hoch qualifizierte Mitarbeiter anziehen wollen", so Ragger
abschließend. Von der SPÖ erwarte man sich, den parteipolitischen
Hick-Hack hintern anzustellen und endlich längst versprochene
Standort- und Bildungskonzepte zu präsentieren.

Weiters warnt Ragger davor, dass die vom Rechnungshof aufgezeigte
Fehlinvestition des Sozialhilfeverbandes Völkermarktes
(verlustbringende Großküche) die Gemeinden im Bezirk Völkermarkt
finanziell gefährdet. Die Kommunen müssen im Wege einer Umlage die
Abgänge tragen. Die Gründung einer GmbH, die nur am Leben gehalten
werden kann, indem drei Pflegeheime des Verbandes überhöhte Preise
zahlen, sei eine Fehlkonstruktion. "Ich habe als Sozialreferent den
Verband und seine GmbH vor dem Bau einer Großküche und Großwäscherei
mehrmals gewarnt, doch die Verantwortlichen wollten das unbedingt
durchziehen", erklärt Ragger. Noch 2013 habe er eine
Wirtschaftsprüfung veranlasst, deren Ergebnis nunmehr vom
Rechnungshof bestätigt wurde. Der Völkermarkter Verband sei so hoch
verschuldet wie kein anderer in Kärnten. "Schlimm ist, dass laut
Rechnungshof die Gefahr besteht, dass Gelder, die für die Pflege
alter Menschen gewidmet sind, für solche operativen
Fehlentscheidungen der Verbandsführung herangezogen werden", meinte
Ragger abschließend.

(Schluss)

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