• 25.02.2014, 12:34:13
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Vassilakou/Al-Rawi: "Widmungsoffensive für Wohnen und Arbeiten in U-Bahn-Nähe"

Planungen für rund 10.000 Wohnungen

Utl.: Planungen für rund 10.000 Wohnungen =

Wien (OTS) - Die Wiener Stadtregierung hat sich zum Ziel gesetzt,
ausreichend Wohnraum für ein leistbares Wien zu schaffen, Flächen für
neue Arbeitsplätze zu sichern, weiterhin 50% der Stadtfläche als
Freiraum zu erhalten und bis 2025 einen Anteil von 80% an
umweltfreundlicher Mobilität zu erreichen. Nach diesen Vorgaben
arbeitet die Stadt Wien auch bei der Planung neuer Stadtviertel.

"Es ist unsere Aufgabe, in der wachsenden Stadt genügend Raum für
Wohnen und Arbeiten zu schaffen, damit dieser Raum leistbar bleibt.
Besonders wichtige Entwicklungsgebiete sind jene entlang von
hochrangigen öffentlichen Verkehrsmitteln. Wir haben jetzt neue
beziehungsweise vertiefende Planungen für Gebiete vorgenommen, die
sich in unmittelbarer Nähe von U-Bahnen befinden. Insgesamt entsteht
hier Raum für rund 10.000 Wohnungen", so Wiens Vizebürgermeisterin
Maria Vassilakou. "Die Verlängerung der U2 hat sich schon jetzt als
wichtiger Motor für die Stadtentwicklung bewiesen. Hier ist viel
Neues entstanden. Wir arbeiten daran, dass in direkter Nähe zur
U-Bahn neue Wohnungen und Büros aber auch neue Freiräume mit hoher
Aufenthaltsqualität entstehen. Hauptaugenmerk liegt dabei natürlich
auch auf der sozialen Durchmischung", betont Gemeinderat und
Stadtentwicklungssprecher der SPÖ Wien, Omar Al-Rawi.

Für folgende Gebiete wurden neue beziehungsweise vertiefende
Planungen durchgeführt:
- Seeparkquartier Aspern
- Hausfeld
- Krieau
- Umgebung Radstadion
- Nordbahnhof
- Muthgasse

Bei allen Planungen wird darauf geachtet, dass neue Stadtviertel
nicht monofunktional sind, sondern dass an einem Ort gemischte
Nutzungen entstehen. "Wir errichten keine reinen Wohnsiedlungen oder
reine Büroviertel, sondern belebte Stadtteile mit allem was dazu
gehört", sagt Vassilakou. Wohnen, Arbeiten, Einkaufen, Freizeit
verbringen und soziale Infrastruktur - alles das wird in den neuen
Stadtvierteln möglich sein. "Wien entwickelt sich so wieder ein Stück
weit näher hin zu den Menschen und ihren vielfältigen sozialen
Bedürfnissen", ergänzt Al-Rawi.

Auch auf ausreichend Frei- und Grünraum wird großen Wert gelegt. So
wird zwischen den einzelnen Gebäuden viel Platz sein, damit
lebenswerte Viertel entstehen, in denen man sich gerne aufhält. Um
trotzdem genügend Flächen für Wohnen und Arbeiten zu schaffen, werden
an manchen Orten - wie etwa am Nordbahnhof oder in Aspern - punktuell
Hochhäuser entstehen.

Die neuen Stadtviertel sind bestens an das öffentliche Verkehrsnetz
angebunden und beschreiten in vielen Bereichen ganz neue Wege in
puncto Mobilität: Sie sind an der Oberfläche frei von motorisiertem
Verkehr. Die Konzepte sehen vor, dass überwiegend an den Rändern der
Viertel Sammelgaragen für BewohnerInnen und BesucherInnen entstehen.
Die Vorteile: mehr Platz für großzügige Freiräume, weniger Lärm,
weniger Abgase. Viele neue Verbindungen für FußgängerInnen und
RadfahrerInnen sorgen dafür, dass man in einem Viertel schnell von A
nach B kommt.

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