E-Wirtschaft: Löhne und Gehälter steigen im Schnitt um 2,50 Prozent

Abschluss nach intensiven Verhandlungen berücksichtigt soziale Ausgewogenheit und schwierige Lage der Branche gleichermaßen

Wien (OTS) - Die Kollektivvertragsverhandlungen für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer der österreichischen Elektrizitätswirtschaft konnten in der Nacht von 24. auf 25. Februar 2014 nach vier Verhandlungsrunden erfolgreich abgeschlossen werden. Die Mindestlöhne und -gehälter der Branche steigen mit Wirkung vom 1. Februar 2014 zwischen 2,6 Prozent und 2,3 Prozent, die Istlöhne und -gehälter steigen zwischen 2,5 Prozent und 2,3 Prozent, wobei die niedrigeren Gehaltsgruppen stärker berücksichtigt werden.

Der Kollektivvertrag, der zwischen der Produktionsgewerkschaft (PRO-GE), der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) und Oesterreichs Energie ausverhandelt wurde, gilt für rund 16.000 Arbeiternehmerinnen und Arbeitnehmer in den österreichischen Elektrizitätsunternehmen. Die Gewerkschaften und Oesterreichs Energie zeigten sich nach Abschluss der intensiv geführten Gespräche zufrieden mit dem Ergebnis, das gleichermaßen den berechtigten Ansprüchen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer als auch dem herausfordernden wirtschaftlichen Umfeld der E-Wirtschaft Rechnung trägt. Durch eine Staffelung der Abschlüsse zu Gunsten der niedrigen Lohn- und Gehaltsgruppen wurde zudem auf soziale Ausgewogenheit geachtet. Im Bereich des Rahmenrechts wurde eine zeitgemäße Neuregelung der Jubiläumsgelder vereinbart. Dabei wird bereits nach 15 Dienstjahren erstmals Jubiläumsgeld ausbezahlt. Zudem können die Jubiläumsgelder in Freizeit umgewandelt werden. Das neue Modell gilt für alle Beschäftigungsverhältnisse mit Beginn nach dem 31.12.2009

Der Kollektivvertragsabschluss im Detail:

Erhöhung der kollektivvertraglichen Mindestlöhne und Mindestgrundgehälter zwischen 2,6 % und 2,3 %
Erhöhung der Ist-Löhne und Ist-Gehälter zwischen 2,5 % und 2,3 % Erhöhung der Lehrlingsentschädigungen um 2,6 %
Erhöhung der Aufwandsentschädigungen um 1,85 % und
Erhöhung der Zulagen um 2,3 %

Der Kollektivvertrag tritt rückwirkend mit 01.02.2014 in Kraft

Über Oesterreichs Energie

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Die rund 140 Mitgliedsunternehmen erzeugen mit knapp 21.000 Mitarbeitern mehr als 90 Prozent des österreichischen Stroms und betreiben die Transport- und Verteilnetze Österreichs. Die Stromproduktion der Mitglieder von Oesterreichs Energie erreichte 2010 rund 60 Milliarden Kilowattstunden, davon 60 Prozent aus nachhaltiger Wasserkraft.

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