• 25.02.2014, 09:13:53
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Karlheinz Töchterle: Medizinische Fakultät stärkt Universität Linz und Standort Oberösterreich

ÖVP-Wissenschaftssprecher im Nationalratsplenum zur Errichtung der Medizinischen Fakultät Linz und zum Promotionsrecht an der Donauuniversität Krems

Utl.: ÖVP-Wissenschaftssprecher im Nationalratsplenum zur Errichtung
der Medizinischen Fakultät Linz und zum Promotionsrecht an der
Donauuniversität Krems =

Wien (OTS/ÖVP-PK) - "Viribus unitis - mit vereinten Kräften",
unterstrich ÖVP-Wissenschafts- und Forschungssprecher Dr. Karlheinz
Töchterle sein Motto, das gerade auch für die Medizinische Fakultät
Linz - die entsprechende 15a-Vereinbarung zu deren Errichtung wurde
vergangene Nacht im Nationalrat beschlossen - gelte. Angesichts der
Kooperationen der Fakultät innerhalb der Johannes Kepler Universität
Linz sowie mit der Medizinischen Universität Graz sehe er die
Medizinische Fakultät Linz als "Paradebeispiel für gelingende
Kooperation". Unter differenzierter Abwägung aller Argumente sei er
für die Errichtung dieser zusätzlichen Ausbildungsstätte, er werde
aber stets "sehr genau darauf achten und meine Stimme immer für die
unter anderem zwei Mal im Ministerrat beschlossene Gesamtstrategie
zur Stärkung des tertiären Sektors erheben".

Medizinische Forschungseinrichtungen stärken Wissenschaftsstandorte
allgemein, fuhr Töchterle mit Verweis auf die Publikations- und
Drittmittelstärke fort. Die neue Fakultät werde sowohl die JKU Linz,
als auch den Standort Oberösterreich und damit den Standort
Österreich nach vorne bringen. Zudem bringe die neue Fakultät
zusätzliche Studienplätze für junge Menschen in einem Feld, das sehr
stark nachgefragt sei, kommen derzeit doch jährlich rund 10.000
Bewerber auf 1.500 Plätze. "Künftig bekommen mehr junge Menschen die
Chance auf ein Medizinstudium." Der ÖVP-Wissenschaftssprecher
unterstrich weiters das hohe Engagement des Landes Oberösterreichs
für den tertiären Sektor - "das gehört gewürdigt". Um das Ziel, die
Ärzteversorgung zu sichern, müsse aber auch die Gesundheitspolitik
ihren Beitrag leisten und die postpromotionelle Ausbildung
attraktiver gestalten, so dass Absolventinnen und Absolventen nach
dem Medizinstudium auch in Österreich bleiben. "Dieser Prozess ist in
Gang zu bringen."

Zum Beschluss betreffend das Promotionsrecht für die Donauuniversität
Krems (DUK) betonte Töchterle, dass die DUK seit ihrer Gründung einen
"gewaltigen Aufschwung" genommen habe und mit dem Feld der
Weiterbildung ein immer wichtiger werdendes bearbeite, auf dem
natürlich auch geforscht werden müsse. Aus Sicht der DUK sei das
Bestreben nach dem Promotionsrecht, das auch bereits im vorigen
Regierungsprogramm abgebildet war, vollkommen verständlich, denn:
"Ein Promotionsrecht ist für eine Universität essenziell, da
Dissertationen zu den kreativsten Formen der Forschung zählen und von
jungen, aufstrebenden Wissenschaftern durchgeführt werden, oft in
Doktoratskollegs. Das sind auch wertvolle Arbeitsplätze für
Jungforscher." Weiters seien renommierte Forscher nahezu angewiesen
auf solche Forschergruppen. "Wir haben hier also eine bereichernde
Wechselwirkung", unterstrich der ÖVP-Wissenschaftssprecher, und
weiter: "Wenn eine Universität in ihrer Berufungspolitik erfolgreich
sein will, braucht sie ein Promotionsrecht."

Die Sorge der mangelnden Qualität könne man mit mehreren Argumenten
zerstreuen, so Töchterle mit Verweis auf das "ausgefeilte
Qualitätssicherungsprogramm". Es umfasst die bei Einrichtung eines
PhD-Programms notwendige Akkreditierung gemäß
Hochschul-Qualitätssicherungsgesetz, die Evaluierung spätestens acht
Jahre nach Einrichtung des Doktoratsstudiums sowie die Verankerung in
den Leistungsvereinbarungen zwischen dem Ministerium und der
Donauuniversität Krems.
(Schluss)

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