Stronach/Vetter: Steuern senken - um damit ihre Akzeptanz zu erhöhen

Wien (OTS) - "Es wird der Regierung nicht gelingen, den gescheiterten Bankensozialismus durch einen Zahnspangensozialismus zu überdecken", kommentierte Team Stronach Mandatar Georg Vetter das Agieren der Regierung im Falle der Hypo-Pleite. "Wenn die Regierung die Steuern erhöhen möchte, dann wohl deshalb, weil das Hypo-Desaster finanziert werden muss", so Vetter. Für ihn ist eine Steuererhöhung im Hochsteuerland Österreich nicht möglich. "Steuern senken - um damit ihre Akzeptanz zu erhöhen", nennt Vetter als den richtigen Weg.

Die im Steuerpaket enthaltene "Diskriminierung hoher Gehälter schreit nach Anrufung des Verfassungsgerichtshofes", erklärte Vetter. Zudem sei zu erwarten, dass wegen der geplanten überproportionalen Belastung hoher Einkommen "Spitzenmanager künftig bei ausländischen Konzernen angestellt werden - und Österreich Steuereinnahmen verliert", erklärte Vetter. Schon jetzt sei es extrem schwierig, Topmanager nach Österreich zu bekommen.

Auch die NoVA-Erhöhung werde sich nicht rechnen, warnte Vetter: "Dann werden künftig mehr Autos mit slowakischen Kennzeichen in Österreich unterwegs sein". Denn der Regierung müsse klar sein: "Eine Steuer, die auf Unverständnis stößt, lädt zur Hinterziehung ein!", so Vetter.

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