Nationalrat - Hakel ad Burgtheater: Politisches Handeln braucht Zahlen, Daten und Fakten

Hakel lobt Engagement Ostermayers in der Causa Burgtheater

Wien (OTS/SK) - Die SPÖ-Kultursprecherin, Elisabeth Hakel, mahnt heute, Montag, im Hohen Haus eine sachliche Diskussion in der Causa Burgtheater ein. "Selbstverständlich geht es uns um Transparenz und um Aufklärung, aber - und das ist entscheidend - auf Basis von seriösen Zahlen, Daten und Fakten und nicht von Medienberichten und Spekulationen. Mehr gibt es derzeit zu diesem Thema nicht," kritisiert Hakel. ****

Silvia Stantejsky war seit 1.9.2008 kaufmännische Direktorin des Burgtheaters und wurde im November 2013 als solche fristlos entlassen. Vorgeworfen wurden ihr nicht zuordenbare Buchungsvorgänge sowie Ungereimtheiten in der Geschäftsgebarung. Eine umfassende Prüfung wurde in Auftrag gegeben, der Endbericht soll Ende dieser Woche vorliegen, informierte Hakel.

"Fakt ist: Was wir bisher wissen, stammt gänzlich aus der Medienberichterstattung. Erst Ende der letzten Februarwoche wird der Endbericht des Wirtschaftsprüfers vorliegen. Und erst auf Basis dieses Endberichtes kann korrekt gearbeitet werden. Erst dann können die Fragen nach den genauen Vorgängen und nach Konsequenzen geklärt werden", erklärt die SPÖ-Kultursprecherin.

Positiv hebt Hakel Gespräche hervor, die bereits zwischen Ostermayer und dem Burgtheater-Ensemble stattgefunden haben. "Gerade in einer medial und politisch erhitzten Situation braucht es auch einen Minister wie Josef Ostermayer. Und obwohl er erst ab 1. März für diesen Bereich formal zuständig ist, hat er sich bereits jetzt der Sache angenommen, aber noch kein Urteil abgegeben, weil das ohne Vorliegen des Endberichts unseriös wäre", betont die SPÖ-Kultursprecherin.

"Man muss mit kühlem Kopf und heißem Herzen vorgehen, um die richtigen Schlüsse ziehen zu können. Wir können und werden erst dann konkrete Schritte vornehmen, wenn wir Einsicht in den Endbericht genommen haben", bekräftigt Hakel abschließend. (Schluss) kg/gd

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