Burgtheater - Stronach/Franz: Sinnbild der finanziellen Unkultur

Geschäftsführung und künstlerische Leitung muss getrennt werden

Wien (OTS) - "Die Finanzdebakel bei Burgtheater und Hypo sind Synonyme, nicht in Bezug auf die finanzielle Größenordnung, aber was die Haltung und Symptomatik der Unkultur in diesem Land betrifft. Diese beiden Skandale zeigen die balkaneske Haltung und die Verfilzungen, Verhaberungen und Parteibuchwirtschaft in unserem Land auf. Das verursacht Verdrossenheit bei den Bürgern, die zahlen und diese Missstände begleichen müssen", kritisierte Team Stronach Kultursprecher Abg. Marcus Franz bei der Debatte zur "Dringlichen Anfrage" im Parlament.

Das Parlament müsse kräftiger, ordentlicher und standfester in seiner Aufgabe als Kontrollinstanz sein, "das ist unsere Aufgabe und Pflicht", so Franz. Der Team Stronach Kultursprecher übte in diesem Zusammenhang Kritik an der massiven Anhebung der Gehälter im Kulturmanagement. "2011/2012 hat es bei den Managern in diesem Bereich eine Anhebung von zehn Prozent gegeben, während die Gehälter der Mitarbeiter nur um drei Prozent gestiegen sind. Da stimmt etwas nicht."

Franz forderte als Konsequenz aus dem Burgtheater-Finanzdebakel neue Strukturen und eine Trennung von Geschäftsführung und künstlerischer Leitung. Man befinde sich auf dem Stand des ersten Bundestheaterorganisationsgesetzes von 1998. "Derzeit gibt es keine Transparenz, es wurde nur zugeschaut, und es wird lange dauern, bis man alles aufgearbeitet hat. Daher muss jetzt rasch etwas getan werden, damit so eine Finanzmisere nicht mehr passieren kann."

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