Grüne entsetzt über Kriminalisierung von Homosexualität in Uganda

Schreuder/Windbüchler: Entwicklungszusammenarbeit neu überdenken ist wichtig

Wien (OTS) - "Die Kriminalisierung von Homosexualität in Uganda ist entsetzlich", reagiert Bundesrat Marco Schreuder, Sprecher der Grünen Andersrum, auf die Unterzeichnung des Gesetzes durch Präsident Museveni, das bis zu lebenslanger Haft für Homosexualität vorsieht und jegliche Öffentlichkeit von Lesben und Schwulen verbietet.

"Österreich kann hier ein klares Signal Richtung Uganda senden, da das Land Schwerpunkt der österreichischen Entwicklungszusammenarbeit ist. Die Grünen begrüßen daher grundsätzlich das 'Überdenken' dieser Zusammenarbeit seitens des Außenministeriums", meint die entwicklungspolitische Sprecherin der Grünen, Tanja Windbüchler.

Schreuder erinnert aber auch daran, dass es trotz dieser Gesetze Initiativen und Vereine in Uganda gibt, die sich für Menschenrechte und gegen das Gesetz stark machen. "Leider sind diese NGOs in Uganda besonders bedroht. So wurde etwa der berühmte Schwulenaktivist David Kato 2011 ermordet. Diesen NGOs Unterstützung anzubieten, wäre ein deutliches Signal aus dem Außenministerium", erläutert Schreuder.

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