ÖH: Kritik an Plänen des Ministeriums Zugangsbeschränkung auszuweiten

Forderung nach mehr finanziellen Mitteln für Österreichs Hochschulen

Wien (OTS) - Die Österreichische Hochschüler_innenschaft (ÖH) kritisiert die geplante Ausweitung der Studienplatzfinanzierung. Die damit verbundenen Zugangsbeschränkungen hindern finanziell schlechter gestellte Studierende am Studium. "Der neue Minister handelt hier, bevor die Evaluierung der 2013 eingeführten Zugangsbeschränkungen abgeschlossen ist," betont Bernhard Lahner vom Vorsitzteam der ÖH, "Kapazitätsprobleme lassen sich nicht durch Zugangsbeschränkungen verbessern. Die Hochschulen sind unterfinanziert. Ziel muss die Ausfinanzierung der Hochschulen sein, um die Studienbedingungen zu verbessern. Im Gegensatz zum Wissenschaftsminister
setzen wir nicht auf elitären sondern auch einen barrierefreien Hochschulzugang."

Durchaus erfreut ist die ÖH über den Plan des Wissenschaftsministeriums, zusätzliche Mittel für Universitätsbauten bereit zu stellen und die Finanzierung der Grundlagenforschung voranzutreiben. Auch die Forderung der ÖH zur Eingliederung von Pädagogischen Hochschulen und Privatuniversitäten und einer Aufwertung der Hochschulkonferenz (HSK) als Beratungsgremium findet Gehör im Ministerium. "Es ist höchste Zeit, zusätzliche Mittel für die Universitäten zur Verfügung zu stellen. Wir freuen uns über die notwendige Sanierung von Universitätsbauten," so Lahner abschließend.

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