VP-Stiftner ad Wiener Linien: VCÖ-Studie kein Grund für Eigenlob

Wien (OTS) - "Dass in Wien die meisten Öffi-Benutzer vorhanden sind, ist angesichts der Größe des Wiener Ballungsraumes nicht weiter verwunderlich. Anstatt sich diese Zahl auf die Fahnen zu heften, sollten die Wiener Linien und Rot-Grün doch endlich lieber eine Erklärung finden, warum die Fahrgastzahlen 2013, wie letzte Woche publik wurde, um 6,5 Millionen zurück gegangen sind. Die Aussagen von Stadträtin Brauner in der Tageszeitung "Kurier" letzten Montag, wonach im Vorjahr ein Schaltjahr war (sic!), kann man wohl nicht ernst nehmen", so ÖVP Wien Verkehrssprecher Gemeinderat Roman Stiftner.

Der VCÖ empfiehlt der wachsenden Nachfrage nach Öffentlichem Verkehr in Ballungsräumen mit ausreichend Kapazitäten und hoher Qualität zu entsprechen. "Doch was geschieht in Wien? Es werden weiterhin Sitzplätze in den Straßenbahnen reduziert, um mehr Personen in die überfüllten Garnituren zu pressen. Die Einzelfahrscheine wurden massiv erhöht, was auch kein attraktives Angebot für potenzielle Umsteiger darstellt. Wann werden beim Projekt U5 endlich die konkreten Schritte zur Realisierung gesetzt? Wann werden vor allem die Grünen in der Wiener Stadtregierung endlich kapieren, dass eine Weltstadt wie Wien mit einer einseitigen Verkehrspolitik, die lediglich auf die Interessen der Radfahrer abzielt und nur den Ausbau der Straßenbahn als Zukunftskonzept für den Öffentlichen Verkehr erachtet, nicht für die anstehenden Herausforderungen gewappnet ist. Ein Umdenken ist dringend von Nöten", so Stiftner abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: (+43-1) 4000 /81 913
mailto: presse.klub@oevp-wien.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPR0001