Stronach/Ertlschweiger: Wer bei der Sicherheit spart, schneidet sich ins eigene Fleisch

Wien (OTS) - "Wer bei der Sicherheit spart, schneidet sich ins eigene Fleisch. Die Schließung von 11 Polizeidienststellen im Burgenland ist ein Schlag ins Gesicht der Menschen. Einsparungsmaßnahmen sind notwendig, es macht aber keinen Sinn bei der Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger zu sparen", so der burgenländische Team Stronach Landesparteiobmann Abg. Rouven Ertlschweiger bei der Debatte zu den Polizeipostenschließungen im Parlament.

Ertlschweiger machte darauf aufmerksam, dass beispielsweise nach der Zusammenlegung der Dienststellen in Rust und Mörbisch in diesem Gebiet weniger Beamte ihren Dienst versehen als davor. "Da kann man der Bevölkerung nicht weismachen, dass künftig die Polizeipräsenz stärker sein wird."

Allgemein sei das Burgenland in Sachen Sicherheit mit anderen Bundesländern nicht vergleichbar, so Ertlschweiger mit Verweis auf die Ostöffnung. "Da macht es einen Unterschied, ob etwa im Bereich Mattersburg, wo die Einbruchdiebstähle in den vergangenen Jahren massiv gestiegen sind, Beamte auf den Straßen vorhanden sind oder nicht."

Für Ertlschweiger, der in seiner Heimatgemeinde Pöttsching hunderte Unterschriften gegen die Schließung der Polizeidienststelle gesammelt hat, ist es nicht nachvollziehbar, dass alle Abgeordneten aus dem Burgenland über die Parteigrenzen hinweg nicht an einem Strang ziehen und für die Sicherheit stimmen. "Fakt ist, dass nach dieser Reform der Innenministerin durch die Postenschließungen die Zahl der Delikte steigen wird."

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